Antike Spindeltaschenuhren


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Golduhren

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Goldene Spindeltaschenuhr mit Scheinpendel
Daniel Socterik, London ca. 1720
Gehäuse:
goldenes Repoussé-Gehäuse einer bauchigen, englischen Sackuhr mit aufgezogenem Rand, Werk im Gehäuse mit Scharnier bei der Zwölf befestigt, Deckelwand und Gehäuserand mit Rocaillenverzierung.
Zifferblatt:
weißes Email-Zifferblatt mit goldenen Zeigern, schwarzen, römischen Stundenzahlen und arabischen Minutenzahlen 5-60, Aufzug zwischen der Drei und der Vier.
Werk:
feuervergoldetes Vollplatinenwerk mit griechischen Pfeilern, floral gestaltete Spindelbrücke, durchbrochen und graviert, oberer Sektor für das Scheinpendel (mock pendulum) halbkreisförmig ausgesägt, dreischenkelige Stahlunruh, goldene Regulierscheibe, Antrieb über Feder, Kette und Schnecke,
Spindelhemmung, Federvorspannung über Vierkant zwischen den Platinen unter dem Federhaus.
Signatur Daniel Socterik fecit London.
Maße:
Höhe 64 mm (ohne Pendant 50 mm), Breite 51 mm, Dicke 30 mm

Federvorspannung

Die Federvorspannung war in Taschenuhren mit Schnecke erforderlich, damit beim gänzlichen Ablauf der Kette sich diese nicht lockern und von der Federtrommel abgleiten konnte. Ab Ende des 16. Jahrhunderts behalf man sich mit einem Sperrrad samt Klinke, welches außerhalb der unteren Platine an einem Vierkant des Federkernes saß. Etwa ab 1630 wurde die Wurmschraube auf die Platine gesetzt, später wurde diese dann zwischen die Platinen verlegt. Die Schrägstellung der Schraubengänge verhinderte, dass sich die Feder wieder entspannte.

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Goldene Spindeltaschenuhr
Jean Baptiste Baillon, Paris ca. 1745
Gehäuse:
goldenes Gehäuse einer flachen, französischen Taschenuhr mit aufgezogenem Rand, Deckelwand und Gehäuserand mit floraler Verzierung, im Zentrum Feldfrüchte und Geräte, Gehäusemachersignatur MIA 3667 und eine Kronenpunze.
Zifferblatt:
weißes Email-Zifferblatt mit goldenen Louis XV-Zeigern, schwarzen, arabischen Stundenzahlen und arabischen Minutenzahlen in Fünferschritten, Aufzug zwischen der Drei und der Vier.
Werk:
Vollplatinenwerk aus vergoldetem Messing im Gehäuse mit Scharnier bei der Zwölf befestigt, ägyptische Pfeiler, floral gestalteter Spindelbrücke, durchbrochen und graviert, Schrauben gebläut, dreischenkelige Stahlunruh, silberne Regulierscheibe, Antrieb über Feder, Kette und Schnecke,
Spindelhemmung.
Signatur J. B. Baillon a Paris No 3667.
Maße:
Höhe 56 mm (ohne Pendant 44 mm), Breite 45 mm,
Dicke 22 mm
Ein Brief des Erstbesitzers dieser Uhr liegt als Kopie vor.
Literatur:
C. Cardinal, Die Zeit an der Kette S. 171-S. 179-S. 181,
Camerer, Antique Watches S. 124,
Weber-Sammlung S. 208,

Baillie S. 13
Baillon, Jean Babtiste
Paris Place Dauphine 1727 - 1772,
Großuhrmacher für Marie Liszinska und später für Marie Antoinette. Baillon war ein sehr berühmter und reicher Uhrmacher, der ausgedehnten Handel betrieb und ein umfangreiches Werk hinterließ.

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Goldene Spindeltaschenuhr
Louis-Charles Guillemin, Paris ca. 1765
Gehäuse:
Repoussé-Gehäuse in 18-Karat Gelbgold mit aufgezogenem Rand, Deckelwand und Gehäuserand mit Rocaillen-Verzierung, im Zentrum beliebtes Muschelmotiv, Gehäusemacherpunze P mit Krone und NG, Pendant mit Adlerkopf-Punze.
Zifferblatt:
weißes Email-Zifferblatt mit goldenen Louis XV-Zeigern, schwarzen, römischen Stundenzahlen und arabischen Minutenzahlen 5-60, Aufzug zwischen der Drei und der Vier.
Werk:
vergoldetes Vollplatinenwerk aus Messing mit ägyptischen Pfeilern, kunstvoll gestaltete, fein durchbrochene Spindelbrücke aus vergoldetem Messing, gebläute Schrauben, Unruh dreischenkelig und aus Stahl gefertigt, silberne Regulierscheibe, Antrieb über Feder, Kette und Schnecke,
Spindelhemmung, Federvorspannung über Vierkant zwischen den Platinen unter dem Federhaus, Werk im Gehäuse mit Scharnier bei der Zwölf befestigt.
Signatur Guillemin a Paris.
Maße:
Höhe 60 mm (ohne Pendant 46 mm), Breite 48 mm, Dicke 23 mm
Gold
Edelmetall, spezifisches Gewicht 19,5 - Schmelzpunkt bei 1064° C. Vollständig reines Gold ist sehr weich und außerordentlich dehnbar. Ein Gramm Gold lässt sich zu einem 1 km langen Draht ausziehen oder zu Blattgold von nur 2/1000 mm Stärke ausschlagen. Um eine Härtesteigerung erreichen, wird es legiert. Gold lässt sich sehr schön polieren, verändert seine Farbe nicht und ist Säuren gegenüber widerstandsfähig. In der Uhrenherstellung wird es von jeher für die Gehäuseherstellung genutzt. Aus Gold werden auch Regulierschrauben, Fassungen von Steinen und Applikationen wie Jaquemarts gefertigt.
Übliche Feingehalte sind:
24 Karat = 1000/1000
18 Karat = 750/1000
14 Karat = 585/1000
8 Karat = 333/1000


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Goldene Repetitionsuhr mit Schutzgehäuse
Reynauld fils, Aix/Frankreich ca. 1765
Gehäuse:
18-karätiges Goldgehäuse einer französischen Spindeluhr, Deckelwand und Gehäuserand mit Blattverzierung in unterschiedlichen Goldtönen gestaltet, im Zentrum ein Medaillon mit einer Allegorie der Liebe: Grabstein mit Herzen, Blüten und Zweigen, davor trauernder Hund, darüber zwei fliegende, turtelnde Tauben. Übergehäuse mit grüner Schlangenhaut bezogen und mit Kupfernägeln befestigt.
Zifferblatt:
weißes Email-Zifferblatt, mit Diamantrosen besetzte goldene Zeiger, schwarze, römische Stundenzahlen und arabische Minutenzahlen in Fünferschritten, Aufzug bei der Zwei. Uhrmachersignatur Reynaud fils a Aix.
Werk:
vergoldetes Vollplatinenwerk im Gehäuse mit Scharnier bei der Zwölf befestigt, zylindrische Pfeiler, Spindelbrücke durchbrochen und graviert aus vergoldetem Messing, Schrauben gebläut, dreischenkelige Stahlunruh, silberne Regulierscheibe, Antrieb über Feder, Kette und Schnecke,
Spindelhemmung, Viertelstunden-Repetition durch Schlag auf Glocke im Gehäuseboden, ausgelöst durch Druck auf Pendant, der Schlaggeschwindigkeit über Vierkant möglich.
Signatur Reynaud fils a Aix 2167.
Maße:
Höhe 75 mm (ohne Pendant 50 mm), Breite 51 mm, Dicke 24 mm



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Spindeltaschenuhr mit 3-fach Gehäuse
Thomas Best, London 1765
Gehäuse:
goldenes, glattes Gehäuse einer englischen Taschenuhr für den holländischen Markt, Repoussé-Schutzgehäuse in 18 Karat Gelbgold, im Zentrum Huldigungsszene umgeben von Voluten und Rankenwerk, Außengehäuse aus vergoldetem Messing, mit grün gefärbter Rochenhaut überzogen und Ziernägeln befestigt, Gehäusepunzen Löwe, Leopard, h und K, Hallmark ür 1765.
Zifferblatt:
weißes Email-Zifferblatt, gebläuter Stahlzeiger, schwarze, römische Stundenzahlen und arabische Minutenzahlen von 5-60, typisch niederländisches, umlaufendes Arkadenband.
Werk:
feuervergoldetes Vollplatinenwerk mit ägyptischen Pfeilern, im Gehäuse mit Scharnier bei der Zwölf befestigt, floral gestaltete Spindelbrücke reich durchbrochen und graviert, breite holländische Halterungen, Stahlunruh mit drei Schenkeln, silberne Regulierscheibe in gesägter und gravierter Platinenabdeckung mit einem gesägten Pfeil als Index, Antrieb über Feder, Kette und Schnecke,
Spindelhemmung, Federvorspannung über Vierkant zwischen den Platinen unter dem Federhaus.
Signatur Thos. Best, London 8815.

Maße:
Höhe 63 mm (ohne Pendant 54 mm), Breite 55 mm, Dicke 25 mm
Hallmark
Englische Taschenuhrgehäuse aus Gold oder Silber erhalten seit 1678 eine Stempelung: die hallmark. Das ist eine Punze, die jährlich gewechselt wird und je nach der Stadt, in der sie erfolgt, verschieden ist. Gehäuse, die durch diese Institute gemarkt werden, müssen in der Regel aus Sterlingsilber oder aus 18 oder 22 karätigem Gold sein.


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Goldene Spindeltaschenuhr mit Kamee
Jaques Bouvier, Genf ca. 1780
Gehäuse:
goldenes Schmuck-Gehäuse einer schweizer Spindeluhr, Gehäuseboden verziert mit Brillianten, Rubinen und einer Karneol-Kamee, darunter blaue Emailkartusche mit eingelegter Goldschrift Amitie (Freundschaft), JF Leton 52516 und Krone.
Zifferblatt:
weißes Email-Zifferblatt mit stahlblauen Lochzeigern, schwarzen, römischen Stundenzahlen, Aufzug zwischen der Eins und der Zwei.
Werk:
feuervergoldetes Vollplatinenwerk im Gehäuse mit Scharnier bei der Zwölf befestigt, zylindrische Pfeiler, Spindelbrücke durchbrochen und graviert, gebläute Schrauben, dreischenkelige Stahlunruh, silberne, verzierte Regulierscheibe, Antrieb über Feder, Kette und Schnecke,
Spindelhemmung.
Signatur Jaqs. Bouvier a Geneve N 52516.
Maße:
Höhe 66 mm (ohne Pendant 48 mm), Breite 47 mm, Dicke 22 mm

Karneol

ist durchscheinend, der Glanz ist glasig und sein Bruch muschelig und uneben. Karneol ist überwiegend einfarbig und von fleischiger Erscheinung. Wird er starkem Sonnenlicht ausgesetzt, verfärbt er sich langsam bräunlich. Laut mittelalterlicher Astrologen war er der Glücksstein für die im Sternzeichen des Widders und Löwen Geborenen.
Kamee
geschnittener Stein, bei dem - im Gegensatz zur Gemme - die Darstellung erhaben, als Relief herausgearbeitet ist.

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Goldene Spindeltaschenuhr 18 Karat
Petter Ramstedt, Stockholm 1787
Gehäuse:
goldenes Gehäuse einer schwedischen Taschenuhr, Punzen im Gehäuseboden 18 K, E2 (1787), drei Kronen und OEM für Gehäusemacher, Gehäusenummer 959.
Zifferblatt:
weißes Email-Zifferblatt mit schlanken, goldenen Zeigern, schwarzen, römischen Stundenzahlen und arabischen Minutenzahlen von 15-60, Aufzug zwischen der Eins und der Zwei, über der Zeigerachse Uhrmachersignatur PRamstedt darunter die Ortsangabe Stockholm.
Werk:
vergoldetes Vollplatinenwerk aus Messing mit zylindrischen Pfeilern, Spindelbrücke graviert und durchbrochen mit dem Monogramm PR, gebläute Schrauben, dreischenkelige Stahlunruh, Regulierhebel mit Skala von „sent“ bis „fort“, Antrieb über Feder, Kette und Schnecke,
Spindelhemmung, Werk im Gehäuse mit Scharnier bei der Zwölf befestigt.
Signatur P. Ramstedt Stockholm No 142.
Maße:
Höhe 75 mm (ohne Pendant 52 mm), Breite 51 mm, Dicke 20 mm

Uhrgläser

Glas wurde etwa ab1650 anstelle von Bergkristall für Taschenuhren verwendet. 1721 errichteten die Brüder Walter eine Glashütte, die zunächst Brillengläser und etwas später auch Uhrengläser herstellte. Ab cirka 1760 wurden so genannte Ordinär-Gläser erzeugt, halbgeschliffene Spindeluhrgläser, die Stück für Stück einzeln geblasen wurden in Form kleiner Flaschen, aus deren Boden das Glas mit einem warmen Eisen herausgelöst wurde. Diese Halbprodukte wurden an die einzelnen Uhren angepasst und zugeschliffen.

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Goldene skelettierte Damenuhr
anonym, Frankreich ca. 1790
Gehäuse:
goldenes Gehäuse einer kleinen, französischen Damenuhr mit beidseitiger Verglasung, Deckelwand und Gehäuserand mit Blütenmustern graviert und mit Diamantrosen besetzt.
Zifferblatt:
weißes Email-Zifferblatt mit goldenen Lochzeigern, schwarzen, arabischen Stundenzahlen, Aufzug bei der Zwei.
Werk:
feuervergoldetes, skelettiertes Werk aus Messing im Gehäuse mit Scharnier bei der Zwölf befestigt, zylindrische Pfeiler, einfache Spindelbrücke aus vergoldetem Messing, fünfschenkelige Messingunruh, Antrieb über Feder, Kette und Schnecke,
Spindelhemmung, zusätzliche Werksverzierung in Silber mit Diamantrosen.
Maße:
Höhe 50 mm (ohne Pendant 35 mm), Breite 35 mm, Dicke 19 mm

Skelettierte Taschenuhren

Sie wurden fallweise schon um 1700 gebaut, die Platinen waren mehr oder weniger stark durchbrochen und die Rückseite der Uhr war mit Bergkristall oder Glas versehen. Um 1760 kamen solche Uhren immer mehr in Mode.
Um 1800 wurden in Frankreich und in Genf wahre Kunstwerke an skelettierten Taschenuhren gefertigt. Die bedeutendste Uhr wurde von Rebellier 1855 auf der Weltausstellung in Paris gezeigt. Das Gehäuse war aus Gold, alle Platinen und Brücken aus Bergkristall, die Räder aus Achat und alle Zahnkränze aus Gold hergestellt.



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Spindeltaschenuhr im Muschelform-Gehäuse
Breguet, Paris ca. 1800
Gehäuse:
goldenes Gehäuse in Form einer Muschel, plastisch heraus gearbeitet, teils graviert, Pendant als ovale Aufhängeröse.
Zifferblatt:
Front kobaltblau emailliert, im unteren Bereich kleines, weißes Email-Zifferblatt mit goldenen Zeigern, schwarzen, arabischen Stundenzahlen, Aufzug bei der Drei, das weiße Zifferblatt wird von aufgelegten, silbernen Verzierungen gerahmt in Gestalt von drei erhaben herausgearbeiteten Putti.
Werk:
feuervergoldetes Vollplatinenwerk aus Messing im Gehäuse mit Scharnier bei der Zwölf befestigt, zylindrische Pfeiler, als Sonnenkranzgestaltete, fein durchbrochen Spindelbrücke, gebläute Schrauben, dreischenkelige Messingunruh, silberne Regulierscheibe, Antrieb über Feder, Kette und Schnecke,
Spindelhemmung.
Signatur Breguet a Paris.
Maße:
Höhe 74 mm (ohne Pendant 60 mm), Breite 60 mm, Dicke 26 mm
Signatur
Meisternamen bzw. Monogramme wurden etwa ab dem 16. Jahrhundert in die Platinen oder das Gehäuse von Taschenuhren graviert. Später folgten ganze Namen in Blockbuchstaben. Ende des 17. Jahrhundert setzte sich dann langsam die Signatur in Kursivschrift durch. In England wurden die Meisternamen sogar in das Champlevé-Zifferblatt graviert.
Scheinsignatur
Schon zu damaliger Zeit galt eine Uhr mit dem Namen eines berühmten Meisters als Prestigeobjekt, das äußerst begehrt war. Da diese Uhren jedoch nur in begrenzter Anzahl erhältlich waren, versahen umtriebige Händler einfache Uhren mit einem berühmten Namen, um damit den Absatz und den Gewinn zu steigern.

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Spindeltaschenuhr mit Napoleon-Szene
Jean, Paris ca. 1810
Gehäuse:
goldenes Gehäuse einer französischen Taschenuhr mit kanneliertem Rand, Deckelwand und Gehäuserand glatt, Rückseite mit fein gesägter und gravierter militärischer Szene, datiert 1806 (Schlacht bei Jenna/Auerstedt), Napoleon mit Stabsoffizieren hoch zu Ross, im Vordergrund eine Lafette, kugelförmiger Pendant mit dreibogigem Ring.
Zifferblatt:
weißes Email-Zifferblatt mit goldenen Louis XV-Zeigern, schwarzen, arabischen Stundenzahlen, Aufzug bei der Zwei.
Werk:
feuervergoldetes Vollplatinenwerk gehalten von zylindrischen Pfeilern, Spindelbrücke durchbrochen und graviert aus vergoldetem Messing, gebläute Schrauben, dreischenkelige Messingunruh, silberne, verzierte Regulierscheibe, Antrieb über Feder, Kette und Schnecke,
Spindelhemmung, Werk im Gehäuse mit Scharnier bei der Zwölf befestigt.
Signatur Jean a Paris No 3240.
Maße:
Höhe 86 mm (ohne Pendant 63 mm), Breite 63 mm, Dicke 27 mm
Messing
ist eine wichtige Metall-Legierung für die Uhrenherstellung, bestehend aus Kupfer und Zink. Verwendet werden Hartmessing, Druckmessing, Walzmessing, Gussmessing und Rotmessing (Tombak).
Tombak
besteht aus mindestens 80% Kupfer und höchstens 20% Zink, besitzt eine rotgoldähnliche Farbe und ist sehr dehnbar und widerstandsfähig. Der Name ist abgeleitet von dem malaiischen „tambaga“.
Gelbguß
ist eine zinkreiche Messingsorte, die im 16. und 17. Jahrhundert als Material für Hals- und Formuhren verwendet wurde.



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