Mein Renaissancekleid
Es besteht aus ca. 43 Teilen.
Allein 22 Teile für die je nach Definition 2-3 Röcke,
10 Teile für das Miederoberteil,
10 Teile für die Ärmel und noch ein Teil das die 50 cm lange Rückenschnürung unterlegt, da dieses Kleid keinen Reißverschluß hat.
Das sind so viele Teile, weil es komplett gefüttert ist. Jedes Teil gibt es also zweimal.
Die wollen alle zugeschnitten, versäubert und passend zusammengenäht werden, was auch nicht immer ganz einfach ist, weil sich der Futterstoff und der Samt oder Brokat unterschiedlich ziehen beim Nähen.
Der vordere Einsatz ist mit Flieseline zusätzlich gefüttert, damit er schön steht und die Ärmel sind von mir entworfen.
Es wurden ca. 10-12 m altgoldene Brokatborte aufgenäht...wie viel es genau war, weiß ich nicht mehr. Dann sind am Einsatz vorne noch Perlen aufgenäht und es wurden an den Ärmel Schlaufen angebracht, damit man sie annesteln kann.
Für die Rückenschnürung habe ich Ösenband aus Samt genommen, nachdem ich vergeblich versuchte eine Rückenschnürung von Hand zu machen. Aber das Einnähen des Bands war auch nicht so leicht, weil der Stoff dort hinten zum Teil 6 lagig ist.
Dort sind ungezählte Stunden reingeflossen. Ettliche Wochenenden und Urlaubstage...
also...ich denke malso um die 70 Stunden waren es sicher, wenn nicht mehr. Ich bin ja kein Profi ;)
Von vorne

Von der Seite

Von hinten

Ein Bild aus einer frühen Entstehungsphase, auf dem man mal sehen kann, wie der Rock unten aussieht.

Das Rockmuster mit Borte in groß (leider recht unscharf geworden)

Bei Gelegenheit werde ich hier das hier noch etwas schöner gestalten und noch Bilder von der Entstehung
zeigen. Wie das Kleid angezogen aussieht kann man hier sehen oder auch auf der Seite zum einem Char Lucia de Saronno.
Es ist leider etwas weit geworden, aber ich glaub nicht, dass ich das nochmal ändern werde.