N U T Z L O S

Sklaverei: Die perverse Versachlichung des Menschen als Nutztier, das den Zwecken der Kultur, der Gesellschaft, der Ökonomie, der Produktivität unterworfen ist.
Seltsam, daß das Abendland bis heute die Sprengkraft des Nationalsozialismus nicht begriffen hat. Der Nationalsozialismus als Rückgriff auf die Antike des Mittelmeers, auf das Meer der Sklaverei. (Sie wissen, Asoziale, das sind im KZ die Leute mit dem schwarzen Winkel gewesen. Jeder Schädling hatte seinen Winkel.)
Zwangsarbeit für arbeitslose Faulenzer
1 € Sklaven

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Ganz und gar unerträglich ist der Anspruch, daß ein Mensch sich sein Existenzrecht, seine Freiheit und seine Menschenwürde auf der Erde erst verdienen müsse, statt daß ihm diese Rechte - als ihm angeboren - voraussetzungslos zuerkannt werden und folglich an keinen besonderen Nutzen geknüpft werden dürfen. Denn dieser Planet gehört jedem Menschen gleichermaßen, auch wenn andere, aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Macht oder ihres Reichtums meinen, ihn gesondert in Besitz nehmen und über ihn verfügen zu können.


Wie tief diese falsche Kultur des Denkens in Vernutzungsstrategien in unserer Hemisphäre verwurzelt ist, erkennt man daran, daß es angeblich im 13./14. Jahrhundert einmalig eine längere Periode der Unterbrechung der Sklaverei gegeben haben soll und von da ab nie wieder, wobei das 20. Jahrhundert praktisch alles in den Schatten stellte, was an Untaten in dieser Richtung je verbrochen wurde. Folglich befindet sich der scheinbar so aufgeklärte Westen in der mißlichen Situation höchster Unglaubwürdigkeit, wenn er auf seine Menschenrechte verweist und Krokodilstränen weint über den in seinen Landen grassierenden Menschenhandel und eine sich daraus ableitende Sexsklavenwirtschaft. Man lebt mit den hunderttausend Sexsklavinnen in unserer Gesellschaft praktisch so gut, daß man nicht zögert (in typischer Reaktionsweise auf die Abwanderung des Großkapitals), für unzählige unnützer Fresser und Habenichtse die Zwangsarbeit und folglich die Ausweitung der Entrechtungsstrategie in Angriff nehmen zu wollen - um damit praktisch eine neue Bewirtschaftungszone der Sklavenhaltung einzurichten. Neben den Sexsklaven, nun also auch noch Arbeitssklaven! Unsere Kultur ist in diesen Angelegenheiten in etwa so verkommen, wie die des Sudan, wo man bekanntlich ebenfalls darauf hinweisen kann, daß dort - rein gesetzlich - die Sklaverei seit Jahrzehnten verboten ist. Nur die Verhältnisse, die Denkungsart und die Lebenspraxis, die sind eben nicht so.

Zwangsarbeit für arbeitslose Faulenzer
Nichts gibt uns so sehr das Gefühl unserer Überflüssigkeit,
wie die Beobachtung des guten Lebens,
das die Reichen und Mächtigen auf unsere Kosten führen.
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