Gleichbehandlung aller Terrornasen (Neuere Tendenzen in der Sicherheitspolitik)
Ansiedlungspolitik als Liquidierung der Demokratieidee (Endet die liberale Bevölkerungspolitik in einem Bürgerkrieg?)
Die flammende Rede
(Neuere Tendenzen in der Sozialpolitik)
Kapitalismus, was ist das?

   Zwangsarbeit für arbeitslose Faulenzer
Wenn ich so meines Weges gehe und beobachte zufällig jemanden, wie er seinen Hund prügelt, haue ich ihm eine in die Fresse. Das ist zwar illegal, aber soviel Illegalität muß sein!
Es gibt in der Hierarchie jeder Gesellschaft Personengruppen, die an unterster Stelle stehen, die vom Rest der Bevölkerung ausgegrenzt, haltlos 'vorsichhin' vegetieren. In anderen Kulturen heißen diese 'Parias', 'Unberührbare', 'Untermenschen'. Bei uns heißen sie Faulenzer, Schnorrer, Penner, Arbeitsscheue, und ihre Wertlosigkeit wird nicht infrage gestellt. Als Sozialhilfeempfänger stehen sie unter Staatsaufsicht und werden gefüttert. Der Staat regiert in ihr privates Leben hinein, und in der kontrollierenden Weise, wie diese Staatsaufsicht ausgeübt wird, stehen die Objekte der Behandlung dem Status von Personen 'minderen Rechts' sehr nahe.
So konnte ich beobachten, wie Angehörigen dieser Kategorie die selbe Art von unbezahlter Zwangsarbeit verordnet wird, wie sie sonst nur auf Anweisung eines Strafrichters gegenüber verurteilten Kleinkriminellen erwirkt wird. Große Differenzierungen werden offenbar auf dieser Ebene der Hackordnung nicht mehr geleistet.
Daß diese Underdogs schlecht leben, und ihre Menschenwürde zu bewahren suchen, indem sie sich dem Ökonomismus und den Leistungsanforderungen der ihnen feindlich gesonnenen Gesellschaft entziehen, ist nur folgerichtig und liegt in der Logik der Schikane.
Wir wissen alle, diese Leute sind häßlich, unausstehlich, unbrauchbar...und sie sind heilig; denn wenn es einen Sinn macht, zu behaupten - wie in den neueren Ethikdebatten wieder üblich - daß der Mensch ein Zweck an sich ist, so trifft dies für die gesellschaftliche Gruppe der Underdogs zu.
Tatsächlich gab es auch in der Vergangenheit die unausgesprochene Übereinkunft, daß man diesen Leuten nichts antun darf. Man soll sie in Ruhe lassen und nur symbolisch niederhalten.
Jedoch wagen es in neuerer Zeit Politikergrößen mit grausamen Politikergehirnen wie Koch, Gerhardt, Müntefering und Scharping ihre Hand gegen all die unnützen Gesellen zu erheben, die angeblich den Reichen und den Superreichen das Brot wegfressen und gleichermaßen den Staatshaushalt, ja den Gesamtwohlstand des Landes ruinieren.
Faulenzende Hilfsarbeiter sind schuld am Niedergang der deutschen Industrie und an der Pleite des Gemeinwesens! Weil aber sowieso niemand gewillt ist, diese Leute ordentlich zu bezahlen, heißt die Parole in korrekter Sachlichkeit: Zwangsarbeit oder Aberkennung der Existenzberechtigung qua Verwaltungsakt.
So soll also der Niedrigste in unserer Lebensgemeinschaft endgültig den gewillkürten Status eines Arbeitssklaven erhalten und somit die Vertierung der Gesellschaft in sozialdarwinistischer Konsequenz vorangetrieben werden.

Für mich ist dies eine Kriegserklärung, und wer den Krieg erklärt, wird ihn auch bekommen:

    Jeder Sklave hat das Recht, seinen Herrn zu töten.
    Sie alle werden das Recht haben, uns zu töten.
    Doch der Sklave ist schwach, und er wird lange schwach bleiben, unorganisiert, unfähig sich zu artikulieren, zu verteidigen. Als wehrlos geoutet, als unfähig diskreditiert, hat der Unangepaßte sein Recht verloren und verfällt dem Schicksal seiner Natur.
 
Die Jagd kann beginnen. Faulenzer heißt der Außenseiter, der so ist, wie man nicht sein darf, der so weit abseits steht, daß jegliche Mitmacherideologie auf ihn angewandt, ihm zur Verhöhnung gereicht.
 
Der demokratische Liberalismus, auf die Art ins Totalitäre gewendet, vergiftet das Land, indem er uns allen, die wir irgendwie dabei sind, den Anstand raubt.
Der Zwang zum Mitmachen ist die moralische Attitüde der Scheinheiligkeit, wenn der Knüppel aus dem Sack kommt: 'Bist du nicht willig, bei der Ausbeutung deiner Arbeitskraft, ist deine Existenzberechtigung verwirkt'. So gibts für den Schädling Saures und beim Nützling ('damit sich Leistung wieder lohnt') kommt Arbeitsfreude auf.

Wie? Rede ich etwa von Anstand? Genau, ich rede davon, wenn sich davon zu reden lohnt! PL

Kapitalismus, was ist das?

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Zitat: "Arbeit macht frei"       
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