Gewißheit
Wohin ich falle, wenn ich träume
ist der Frage zugewandter Ort
Mehr als Wirklichkeit ist silbergrau
im Glanz der Hoffnung flügelhaften
Ichs - so folge ich mir selbst gewiß
Und ich bedauere die Kenntnis:
Wo ich nicht frei bin, fällt das Leben
Mein Privileg nicht mehr vom Elend
jener Menschen abstrahierbar, die
im Reich der Fantasie nur Mangel
kompensieren, nur den Unterschied
Ich bestehe auf den Weltverzicht
wo mein Erinnern keine Scheu hat
seiner letzten Stunde ohne Arg
die Trauer des Gefühls zu geben:
Es ist gewißlich wahr - und scheidet.
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