* Weihnachten Ecards *
Geschenke Globes


** Alles Rund ums Fest der Liebe **

*** Weihnachtsbilder - Weihnachtsromantik - Weihnachtsgedichte ***

Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigts wie wunderbares Singen
O du gnadenreiche Zeit!


Weihnachtsgedicht (C) J: von Eichendorff

Meine weihnachtlichen Ecards mit Weihnachtsgedichten bekannter Autoren. Alle Weihnachtsmotive sind verkleinert dargestellt, um den Text der Grusskarte vorher zu lesen, fahr mit dem Mausanzeiger über die Ecards.

Ecard Nr. 1
Vom Schenken

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gaben wiegen,
sei dein Gewissen rein.
Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei was in dir wohnt
An Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigenee Freude zuvor
dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk, dass dein Geschenk
Su selber bist.

Gedicht (c) Joachim Ringelnatz
Ecard Nr. 2
Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit!

Gedicht (c) Rainer Maria Rilke
Ecard Nr. 3
Engel

Engel kann man, früh am Morgen,
in betauten Wiesen seh'n
neigen - pflücken -lächeln - schweben -
sind Knospen wohl ihr Eigentum?
Engel kann man, in der heißen
Mittagszeit, im Sande seh'n,
neigen - pflücken - seufzen - schweben -
verdorrte Blüten tragen sie.

Gedicht (c) Emily Dickinson
Ecard Nr. 4
Advent

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn.
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.
Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da
Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen.
Und wir sehen schon den Stern.

Gedicht (c) T. Storm
 
Ecard Nr. 5
Es treibt der Wind im Winterwalde

die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus:
 Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit!

Gedicht (c) Rainer Maria Rilke
Ecard Nr. 6
Tannenbaum, mit grünen Fingern

Tannenbaum, mit grünen Fingern
pocht ans niedrige Fensterlein
Und der Mond, der stille Lauscher
wirft sein goldnes Licht herein

Gedicht (c) Heinricht Heine
Ecard Nr. 7
Weihnachten

Bäume leuchtend, Bäume blendend,
überall das Süsse spendend,
in dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend.
Solch ein Fest ist uns bescheret,
Mancher Gaben Schmuck verehret;
staunend schauen wir auf und nieder,
Hin und her und immer wieder.
Aber Fürst, wenn dir's begegnet
Und ein Abend dich so segnet,
daß als Lichter, daß als Flammen
Vor dir glänzen all zusammen.
Alles, was du ausgerichtet.
Alle, die du dir verpflichtet:
Mit erhöhten Geistesblicken
Fühltest herrliches Entücken.

Gedicht (c) J.W. von Göthe
Ecard Nr. 8
Wenn der Schnee ans Fenster fällt

Wenn der Schnee ans Fenster fällt,
lang die Abendglocke läutet,
vielen ist der Tisch bereitet
und das Haus ist wohlbestellt.
Mancher auf der Wanderschaft
kommt ans Tor auf dunklen Pfaden.
Golden blüht der Baum der Gnaden
aus der Erde kühlem Saft.
Wanderer tritt still herein;
Schmerz versteinerte die Schwelle.
Da erglänzt in reiner Helle
auf dem Tische Brot und Wein.

Gedicht (c) Georg Traki
 
Ecard Nr. 9
Vom Christkind

Denkt euch,
ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde,
das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und poltertehinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!

Gedicht (c) A. Ritter
Ecard Nr. 10
Ach Kindlein

Ach Kindlein
mach uns alle
hier
deines Heils gewiss,
denn draussen
vor dem Stalle
ist lauter
Finsternis,
was wir haben,
nimm unsre Schuld,
laß unser Herz
sich laben
an deiner
Gotteshuld!

Gedicht (c) H. Vogel
Ecard Nr. 11
Weihnachtszeit

schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen,
die Grossen und Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!

Gedicht (c) H.H. von Fallersleben
Ecard Nr. 12
Die heil'gen Drei Könige

Die heil'gen Drei Könige aus dem Morgenland,
sie frugen in jedem Städtchen:

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