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Poesie & Gedichte

 

Meine liebsten Gedichte

Eigene Gedichte

 

Sprüche

Liebe oder hasse
mich, aber niemals ignoriere mich, denn sonst verliere ich all das was ich bin!

Nur der Kleingeist hält Ordnung, das Genie beherrscht das Chaos.

Frauen kriegen Kinder, Männer bleiben Kinder.

Männer dürfen alles essen, aber nicht alles wissen.

Humor ist erlernbar. Neben Geist und Witz setzt er vor allem ein großes Maß an Herzensgüte voraus, an Geduld, Nachsicht und Menschenliebe. (Curt Goetz)

Ein paar Goldstücke an emotionalen Gedanken & Gedichten!

 

Ich will dich lieben
ohne Dich festzuhalten,
will mir ein Urteil bilden
ohne Dich zu verurteilen,
will Dir nahe sein
ohne Dich einzuengen,
will Dich ermutigen
ohne Dich zu überfordern,
will von Dir gehen
ohne Schuldgefühle,
will an Dir Kritik üben
ohne Dich zu verletzen
und will Dir helfen
ohne Dich abhängig zu machen.

Wenn ich dasselbe
von Dir erfahren kann,
dann können wir
uns wirklich begegnen
und einander bereichern.

 

 

10 Dinge, die ich an dir hasse

Ich hasse wenn du mit mir sprichst
und deine komische Frisur
wie du Auto fährst
und deine ganze Machotour
Ich hasse deine Art mich anzuglotzen
und dich ständig einzuschleimen
Ich hasse es so sehr, ich muß fast kotzen
noch mehr, als bei diesen Reimen
Ich hasse wenn du Recht behälst
und deine Lügerei
Ich hasse wenn du mich zum Lachen bringst
noch mehr als meine Heulerei
Ich hasse wenn du nicht da bist
und daß du nicht angerufen hast
doch am meisten hasse ich,
daß ich dich nicht hassen kann
nicht mal ein wenig
nicht mal ein bißchen
nicht mal fast...

 

 

Stoppt jede Uhr

Stoppt jede Uhr, laßt ab vom Telephon,
Verscheucht den Hund, der bellend Knochen frißt, die roh´n.
Laßt schweigen die Pianos und die Trommeln schlagt,
Bringt heraus den Sarg, ihr Klager klagt.

Laßt die Flieger kreisend - Trauer sei Gebot
An den Himmel schreiben: Er ist tot.
Straßentauben gebt um den Hals starre Kreppkragen,
Polizisten laßt schwarze Handschuh´ tragen.

Er war mir Nord, mir Süd, mir Ost und West;
Des Sonntags Ruh´ und der Woche Streß
Mein Tag, mein Gesang, meine Rede, meine Nacht.
Ich dachte, Liebe währet ewig - falsch gedacht.

Sterne sind jetzt unerwünscht, will nichts sehn davon,
Verpackt den Mond, zertrümmert die Sonn´.
Fegt weg den Wald und des Meeres Flut,
Nie wird es sein, so wie es war. Nie wieder gut.

 

 

Blutschmerz

Ein Leben lang gelitten,
der Liebe abgeschworen,
die Arme zerschnitten,
zu höherem auserkoren.
Dein Blut getrunken,
alleine geblieben,
in Hass versunken,
nie gelernt zu lieben.
Den Tod im Gesicht,
anderes Leben in der Hand,
mein Herz zerbricht,
schlag den Kopf an die Wand.
Nie gelebt,
nie geliebt,
nie begehrt,
nichts mehr Wert.
Tod in der Einsamkeit,
gehen ohne Tränen,
komm, ich bin bereit,
Gegangen ohne flehen.

 

Blutrausch

Nachts
wenn Träume wahr werden,
ist er da.

Nie angekündigt,
Unheil bringend,
Lust bereitend.

Schmerz und Begierde.
Schaurig schön.
Getaucht in fahles Mondlicht,
steht er vor mir.

Zu schön für einen Mann,
doch mit jeder Faser männlich.
Tausende von Jahre alt,
aber so jung und makellos,
dass ich meinen Blick nicht von ihm wenden kann.

Gleich einer Raubkatze,
geschmeidig,
langsam,
bewegt er sich auf mich zu.

Mein Herz beginnt zu rasen.
Ängstlich,
Angst vergessend, weiche ich zurück,
die Arme ausgestreckt,
sehnsüchtig, fordernd.
Süchtig nach ihm.

Seiner Lust,
seiner Gier,
nach mir.

Sein Blick aus schwarzen Augen
zwingt mich nieder.
Ohne Zwang will ich geben.
Und nehmen.

Seine Hände,
seine Haut,
seine Lippen,
in mich aufnehmen.

Unser Tausch....
Der kurze Schmerz,
wenn er mit spitzem Fingernagel
die kaum verheilte Wunde an meinem Handgelenk öffnet,
gegen seinen Mund, der zwischen rotem Rinnsal,
meinen Brüsten
und meinem Schoß kaum entscheiden kann.

Seine Gier,
immer mehr und mehr von meiner Kraft zu trinken,
gegen den Rausch, wenn sich unsere Körper vereinen.

Mein, immer schwächer werden,
gegen das, ihn immer stärker in mir fühlen.
Die bittere Erkenntnis,
des Verblassens,
gegen den Wunsch, immer mehr, in ihm aufzugehen.

Das entweichende Leben,
gegen das todbringende Glück.
Wann wird es keine Nacht mehr geben,
in der er zu mir kommt,
weil ich in ihm bin?

 

Warmer Schauer

Ein warmer Schauer beim Gedanken an Deine Haut.
Base-Jumping der Vernunft.
Bekenntnisse hastig geflüstert zwischen Atemzügen die lauter werden und mehr fordern.
Raum und Zeit fallen mit der Vernunft.
Kein Raum für Zweifel, noch weniger zwischen uns.
Keine Zeit zu verlieren, worauf wir so lange gewartet haben.
Die Hände gleiten über alles, was sich einprägen soll,
greifen die Spannung und lassen sie unerträglich werden.
Was kommt ist unendlich.
Unendliche Gier nach Deinem Körper in meinem.

 

~The AnGeL Of SpRiNg~

Slowly returns the angel of spring
Waking up the battered lands.
Flowers following her wing,
She renews the colors with her hands.

Again, the world is full of life
As all the birds again arrive.
Listen as they once more sing
The wonderful tune of the spring!

The angel of spring extends her hand.
Life reborn shall make its stand.
Fresh water flowing down the rivers,
Feel your heart, with strength it shivers.

-Originalversion vom 02. 04. 2001. Autor: Timo Lindemann-

 

MACHT der LIEBE

EHRE ohne Liebe macht hochmütig
MACHT ohne Liebe macht grausam
PFLICHT ohne Liebe macht verdrießlich
BESITZ ohne Liebe macht geizig
GLAUBE ohne Liebe macht fanatisch
KLUGHEIT ohne Liebe macht betrügerisch
WAHRHEIT ohne Liebe macht kritiksüchtig
ORDNUNG ohne Liebe macht kleinlich
GERECHTIGKEIT ohne Liebe macht hart
SACHKENNTNIS ohne Liebe macht rechthaberisch
FREUNDLICHKEIT ohne Liebe macht heuchlerisch
VERANTWORTUNG ohne Liebe macht rücksichtslos


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