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Pfarrkirche Maria Rain
Die
doppeltürmige Marienkirche ist
das drittgrößte Kärntner Gotteshaus. An gleicher Stelle stand
wahrscheinlich bereits vor mehr als tausend Jahren eine Kirche.
Erzbischof Odalbert vertauschte diese nähmlich am 23. Mai 927 seinem
getreuen Chorbischof Kotabert gegen andere Besitzungen. Der älteste
Teil des heutigen Kirchengebäudes ist der westliche. Er
reicht bis zu den Türmen und ist in einheitlich spätgotischer
Bauweise errichtet. Noch vor dem
Jahr 1660 bekam die gotische Kirche an der Nordwand des
Presbyteriums den nördlichen Turm mit Spitzhelm angebaut. Der Ausbau
des Südturmes erfolgte erst 1718.
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Ein
schlimmer Schicksalsschlag ereilte das Kirchengebäude im Jahre 1906.
Die Kirche brannte bis auf die Grundmauern ab. Das Feuer konnte
wegen Wassermangel weder unterdrückt , noch seine Ausbreitung
verhindert werden und im Zeitraum von kaum einer viertel Stunde
stand die ganze Kirche und die Turmbedachung in Flammen. Die Balken
des Südturmes stürzten auf das Kirchengewölbe und beschädigten es,
während jene des Nordturmes das Turmgewölbe durchschlugen. Jedoch
schon 1909 konnte das widerhergestellte Gotteshaus geweiht werden.
Abgebrannte Kirche
und noch ohne Türmen .

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links: Hochaltar in der
Pfarrkirche
rechts: Das älteste Votivbild von Maria
Rain,
aus dem Jahre 1660,
mit einer Ansicht der Kirche
vor der Vergrößerung.
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Die Pfarrkirche bei
Nacht und neu gestaltetem Kirchplatz..
und die neue Orgel
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Pfarrkirche Göltschach
Urkundlich
lässt sich der Ort Göltschach schon im 10. Jahrhundert belegen. Wann
die Kirche St. Daniel erbaut wurde, ist allerdings nicht mehr mit
Sicherheit zu bestimmen. Sie dürfte aber um 1480 schon gestanden
sein, da eine Glocke die zu Kriegszwecken abgeliefert werden musste,
diese Jahreszahl trug.
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Filialkirche Guntschach
Das
im Jahre 1425 erstmal urkundlich erwähnte Gotteshaus, dem Hl.
Leonhard geweiht, wurde um es vor den Hochwassern der Drau zu
schützen, auf einem kleinen Hügel erbaut. In die Kirche gelangt man
durch das Erdgeschoss des im Jahre 1908 im Zuge eines Umbaues
angebauten Turmes. Der barocke Altar stammt aus dem Jahre 1682. |
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Der
19. Juni 1993, ein Feiertag für die Guntschacher. Ihre in
liebevoller Kleinarbeit restaurierte Kirche, konnte im Zuge eines
feierlichen Aktes neuerlich ihrer Bestimmung übergeben werden. Nach
mehreren fehlgeschlagenen Anläufen, die Kirche zu renovieren,
übernahm im Jahre 1991 der Bundesheer Major Christian Rauper die
Initiative. Unter seiner Führung, mit Hilfe vieler Freiwilliger und
den Spenden der Bevölkerung das kleine Schmuckstück in
Unterguntschach für das nächste Jahrtausend
zu rüsten. |
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Filialkirche St.Ulrich
Die Kirche wurde 1453
erstmals in einer Urkunde erwähnt. Erbaut ist sie an einem Ort, an
dem nach einer Legende ein Hirsch mit feurigem Kreuz zwischen dem
Geweih gesehen worden war. Das die Kirche einen besonderen Bezug zur
Jägerschaft hat zeigt, dass die Stiftsherren von Viktring bevor sie
auf die Jagd gingen in St.Ulrich eine Messe abhielten. Im Dachreiter
sind zwei Glocken untergebracht. Eine 1763 von Thaddäus Mayer
gegossen, die zweite ohne Inschrift. Sie dürfte aber aus den
Anfängen des 14.Jahrhunderts stammen.
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