Das für uns im vorigen Jahr leider “ins Wasser” gefallene Drachenboot-Rennen, sollte diesmal natürlich wieder ein absolutes Highlight für unsere Truppe werden.
Trotz sorgfältiger Planung und Vorbereitung standen wir zum ersten Training mit gerademal 8 Leuten bereit, um eine optimale Vorbereitung durchzuführen. Aus unterschiedlichsten Gründen sagten Mitpaddler ab, die uns noch Tage vorher ihr Kommen fest zusagten.

Aus diesem Grunde waren am Renntag nicht weniger als 6 Leute dabei, die ein Drachenboot wohl für ne Seifenkiste hielten und die Routine im Boot doch gewaltig drückten. Nichtsdestotrotz ein großes Dankeschön an diese Mitstreiter, die alle motiviert wirkten.

Aber alles der Reihe nach...
Am Freitag sollte für den harten Kern das Paddel-Wochenende schon beginnen. Wir bepackten unsere Autos mit allerlei Camping- und Überlebens-Zubehör (hauptsächlich viereckige Kisten mit 20-teiliger Innenausstattung), fuhren so gen Riesa und zogen nach erfolgreichem Check-In zur Stadtfest-Meile in die Innenstadt. Nach lecker Döner+Spaghetti-Imbiss ging es über den Rummelplatz, mit ner Menge Trostpreise im Gepäck, zurück zum Quartier.

Nach einer stürmischen (wetterbedingt) Nacht sollte unser Team Punkt 10 Uhr beim ersten Starttermin sofort gefordert sein. Gegen den Vorjahressieger und ein nicht angetretenes Drachenboot konnten wir einen respektablen 2.Platz erpaddeln. Somit durfte unsere Crew im Hoffnungslauf starten, der nach einem Super-Start dennoch für uns Endstation war. Bis zur Mitte des Rennens vorne liegend, mußten wir zum Ende den routinemäßig überlegeneren Teams den Vortritt lassen. Dieser Abschluß war zwar wenig versöhnlich, doch konnten wir unsere Enttäuschung mit ein paar 18er-Rundstutzen schnell hinunterspülen.

Nun zerfiel unsere Truppe recht schnell und so ging ein kleiner Teil zum angenehmen Teil dieses Wochenendes über. Nach lecker Steak + Bier vom hauseigenen Grill war Partytime angesagt.
Im riesengroßen Festzelt wurde getanzt, gefeiert, getrunken..., die ganzen Sachen halt, die mit “ge” beginnen. Bei kurzen Pinkelpausen neben den bis zum Dach gefüllten Dixis, sollten wir bald merken, dass wir nicht die einzigen sind, die der Wiese was Gutes tun wollten...!

Die Stimmung unter den ca. 2000 Anwesenden war trotzdem bombastisch, und mancher Tisch mußte erkennen, dass er halt nur ein Tisch ist, so dass einige recht schnell ihren Dienst quittierten und noch den einen oder anderen Tanzwütigen mitrissen. Nach einigen “Jaaaaaaaaaaaaa, er lebt noch...”-Einlagen sollte unser Drachenboot-Wochenende einen Abschluß finden, der uns doch positiv zurückblicken ließ.
In der Hoffnung auf eine, hoffentlich noch erfolgreichere, Fortsetzung im nächsten Jahr bedanken wir uns bei allen Helfern, insbesondere bei den Gartenplatz-Bereitstellern.

Lindenau Biers
come back in 2004

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