Am 5. Juni war es endlich soweit...die (Aufstiegs)-Fahrt nach Krefeld konnte beginnen.

Gegen Fünf Uhr fuhr der Dynamo-verrückte-Teil der LB-Fraktion im VW Bus los, um nach Zusammenlesen aller 6 Mitfahrer halb Sechs auf der A4 Richtung Westen zu düsen. An Bord 2 Nichttrinker, 1 Gelegenheitstrinker, 2 Mehr-Trinker und der Fahrer. Dazu etliche Leckereien wie Kaffee, Cola, Fressalien und eine Kiste Bier. Zuwenig, wie sich später herausstellen sollte!
In Höhe Erfurt wurden dann auch die ersten Hülsen gekappt...
Nach kleineren Rastzeiten ohne größere Probleme und zügiger Durchfahrt des Ruhrgebietes trudelten wir, auch dank “Navi”, bereits halb Zwölf am Spielort ein. Nach kurzer Stadionsuche *g* bekamen wir einen schön gelegenen Parkplatz mitten im Krefelder Villenviertel? zugewiesen, wo zu der Zeit sehr wenig Autos mit Krefelder Kennzeichen zu sehen waren...

Nach einem kleinen Imbiss mit stimmungsvoller Begleitmusik (J.B.O., Dolly D.) marschierten wir gemütlich ins Stadion ein, das wir aufgrund der Glasspuren auch schnell fanden.

Die Stimmung im Auswärts!-Block war schon am Brodeln, sodass noch schnell ein Krefelder Pils getrunken werden mußte.
90 Minuten wurde durchgefeiert, selbst als ein gewisser Heun die Krefelder Ultras für paar Minuten aus dem Häuschen brachte. Kurz vor Spielende war Platzsturm angesagt, was der Schiri auch zur Kenntnis nahm und sehr pünktlich abpfiff!
Nun wurde die Mannschaft gefeiert und einige Souvenirs mitgenommen, insbesondere Torgestänge war sehr gefragt an diesem Tag...

Ab nach Hause hieß es jetzt:
Dank “Navi” wieder gut durchs Ruhrgebiet durch und den nächsten Rastplatz angesteuert: Grillen angesagt.
Unser Einweg-superschnell-brenn-Grill brachte uns den Neid einer auf Jahres-Tour befindlichen Dart-Truppe ein, die an selbiger Stelle mit Doppeldeckerbus vorgefahren war und grilltechnisch nicht auf dem neuesten Stand war.
Nach kurzer Plauderei mit den Dartern wurden wir auf ein kurzes Bier eingeladen, immerhin hing ein 30-Liter-Fass an der Zapfanlage. Ein Fehler! Unsere 2 Mehrtrinker taten ihr Bestes zur Vertiefung der Ost-West-Beziehung, sodass nach etlichen Gläsern und sehr netten Gesprächen (“Wo liegt denn Dresden...?”) das Ende kommen sollte: Bier alle!

Nach freundlicher Verabschiedung gings Richtung Osten weiter. Wenige Stunden später kamen wir wohlbehalten in Radebeul wieder an, alle schlafend bis auf die 2 im Cockpit (Music allez).

Zusammenfassend war dieses Auswärtsspiel ne geniale Sache, die auf alle Fälle wiederholt werden sollte, evtl. mit Übernachtung (bitte, bitte, bitte).

Aufgestiegen sind wir 2004
LINDENAU BIERS

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