Das Ende der Orientierungslosigkeit
Die europäische Alternative
1. Vereinigung der europäischen Verbraucher
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Gegen diese Gefahr können und müssen die Staaten Europas
gemeinsam antreten. Doch der Ausweg besteht nicht darin, der
kommenden Festung Nordamerika eine Festung Europa
entgegenzusetzen. Eine der europäischen Stärken ist ja das Wissen
um die verheerenden Konsequenzen, die der gegenseitigen
wirtschaftlichen Abschottung unter den Völkern folgen können.
Statt dessen gilt es, dem destruktiven angelsächsischen
Marktradikalismus eine lebensfähige und machtvolle europäische
Alternative entgegenzustellen. Eine politische Union,
verbunden durch eine gemeinsame Währung und eine leidvolle,
aber überwundene gemeinsame Geschichte, hätte im Kräftespiel
der Weltpolitik nicht weniger Gewicht als die USA und
die kommenden Großmächte China und Indien. Wirtschaftliche
Größe ist der einzig wichtige Machtfaktor auf den globalisierten
Märkten, das beweisen Amerikas Handelsstrategen
seit vielen Jahren. Gestützt auf einen Markt von rund 400 Millionen
Verbrauchern, könnte daher auch ein geeintes Europa
die Kraft entwickeln, erst nach innen und später auch nach
außen eine neue Wirtschaftspolitik zu entwickeln, die den
Prinzipien von
John Maynard Keynes und
Ludwig Erhard näher
steht als denen von,
Milton Friedman und
Friedrich von Hayek.
Nur ein geeintes Europa kann im entfesselten Global-
Kapitalismus neue Regeln des sozialen Ausgleichs und der
ökologischen Umgestaltung durchsetzen.

2. Europäische Vereinigung ohne Volk
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Um so verhängnisvoller ist, daß die vielen überzeugten Europäer
in den Regierungszentralen von Lissabon bis Helsinki die
europäische Einigung bislang ausschließlich auf dem technokratischen
Weg betrieben und die Wähler von der Gestaltung
der europäischen Zukunft ausgeschlossen haben. Die Konsequenz
war das Europa der Konzerne, in dem anonyme Beamte,
beraten von allgegenwärtigen Industrie-Lobbyisten, das
Marktprogramm der sozialen Spaltung nach amerikanischem
Vorbild in EU-Gesetze gießen, ohne da ß die Bürger über deren
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Vor- und Nachteile auch nur ernsthaft informiert worden wären.
Mit der Voltendung des Binnenmarktes rutschten Europas
Staaten so in die Reformunfähigkeit. Alleine können sie wegen
der gegenseitigen Abhängigkeit nicht mehr handeln. Für
Mehrheitsentscheidungen fehlt ihnen aber die demokratische
Legitimation. Die conditio sine qua non eines lebensfähigen
europäischen Staatenbundes ist daher die rigorise Demokratisierung
seiner Entscheidungsprozesse. Erst wenn die Hinterzimmer-Gesetzgebung
der Ministerräte ans Licht der Öffentlichkeit
gezerrt wird, erst wenn jedes der EU-Gesetze in den
nationalen Parlamenten unter Beteiligung ausländischer Redner
debattiert wird, hat die europäische Alternative eine reelle
Chance. Die Fähigkeit zur Reform ist nur wiederherzustellen,
wenn der Aufbruch europäisch und demokratisch zugleich
organisiert wird.

3. Europäische Union der Technokraten
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Das bedeutet keineswegs den Aufbau einer erneut ausufernden
staatlichen Bürokratie, die alles und jedes regelt. Das Gegenteil
würde möglich. Die europäische Wiederherstellung des
Primats der Politik über die Wirtschaft würde der Hydra des
Bürokratismus den Nährboden entziehen, auf dem ihr bislang
unablässig neue Köpfe wachsen. Würden etwa die Grundlinien
der Steuer- und Finanzpolitik auf europäischer Ebene politisch
und nicht per Beamtenkonsens entschieden, entfiele die Basis
für das in allen EU-Staaten zunehmend chaotische Steuereintreibungswesen,
durch dessen internationale Lücken den öffentlichen
Haushalten jährlich dreistellige Milliardenverluste
entstehen. Das gleiche gilt für den wild wuchernden Apparat
zur Verteilung von Subventionen aller Art, der nur deshalb
unkontrollierbar wurde, weil die beschlußunfähige EU keinen
simplen Finanzausgleich zwischen den nationalen Haushalten
herbeiführen kann.

Wer behauptet, für ein geeintes Europa fehle die Zustimmung
der EU-Bürger, zäumt das Pferd von hinten auf. Demokratie
ist kein Zustand, sondern ein Prozeß. Sicher ist nur, daß
die EU der Technokraten auf wenig Gegenliebe bei den Wählern
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stößt, und das zu Recht, haben sie doch die nationalen
Demokratien der Einzelstaaten seit Jahren bis zur Lächerlichkeit
ausgehöhlt. Sicher ist aber auch, daß die übergroße Mehrheit
der Europäer nicht aus freien Stücken dem amerikanisch-britischen
Weg der gesellschaftlichen Selbstzerfleischung folgen
will. Wenn die demokratisierte Europäische Union der einzige
Weg ist, um soziale Stabilität, ökologische Zukunftsfähigkeit
und staatliche Souveränität herzustellen, dann sind diesem
Projekt zumindest in Frankreich sowie in den Staaten Südeuropas
und Skandinaviens große politische Mehrheiten sicher.

4. Gerechtigekeit als Macht- statt Marktfrage
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Aber gibt es die politische Kraft, welche die Union aus der
bürokratischen Sackgasse herausführen kann? Noch nicht,
aber möglich wäre sie schon. Sie sind ja da, die vielen Millionen
europäischer Bürger, die sich am Arbeitsplatz, in ihrer Nachbarschaft
und in zahllosen sozialen und ökologischen Initiativen
in der einen oder anderen Form für Alternativen zum
Weltmarktwahn und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt
einsetzen. Gleich ob bei Greenpeace, im Stadtteilzentrum
oder im Frauenhaus, in den Gewerkschaften oder den Kirchen,
ob bei der Hilfe für Alte und Behinderte, bei Solidaritätsaktionen
für die Entwicklungsländer oder den vielen Unterstützergruppen
für Immigranten, überall bringen viele Menschen jeden
Tag erhebliche Opfer für ihr ziviles Engagement zugunsten
des Gemeinwohls. Es gibt sie, die Bürgergesellschaft, und sie ist
stärker, als ihren vielen Aktiven bewußt ist. Auch die organisierten
Arbeitnehmer müssen sich nicht einreden lassen, daß
ihre Auflehnung gegen die Entwertung der Arbeit nicht berechtigt
sei und lediglich das Unvermeidliche hinauszögere. Gerechtigkeit
ist keine Markt-, sondern eine Machtfrage. Darum
setzten die Massenstreiks in Frankreich, Belgien und Spanien
das richtige Zeichen. Auch wenn sie zum Teil der
Interessenverteidigung privilegierter Staatsangestellter dienten, als
Protest gegen die Umverteilung von unten nach oben waren sie
legitim, und genauso verstand es auch die Mehrheit der Bürger
in diesen Ländern. Andernfalls wäre die öffentliche Unterstützung
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aus der Bevölkerung nicht so breit gewesen. Genauso
sind die gewerkschaftlichen Großdemonstrationen in London,
Bonn und Rom ein Zeichen der Stärke, die sich europaweit
ausbauen läßt, bis die Regierungen sie nicht mehr ignorieren
können.

5. Erhoffter Epochenwechsel
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Für die gleichen Ziele streiten ebenso zahlreiche Aktive und
Repräsentanten der großen christlichen Kirchen, denen die
passiven Mitglieder zwar davonlaufen, die dafür aber um so mehr
engagierten jungen Leuten Raum für eigene soziale Initiativen
bieten. Die wiederholte Massenbeteiligung an Deutschlands
evangelischen Kirchentagen signalisiert das breite Bedürfnis
nach Orientierung und Solidarität in der
Hochleistungsgesellschaft.

Unterdessen gärt es auch in den wirtschaftlichen und politischen
Eliten Europas. Viele ihrer Mitglieder empfinden tiefes
Unbehagen bei der Vorstellung, der alte Kontinent werde sich
weiter amerikanisieren, auch wenn sie das nur hinter vorgehaltener
Hand einräumen. Einige Mutige haben damit begonnen,
sich öffentlich für einen Kurswechsel einzusetzen.
Rolf Gerling
zum Beispiel, Milliardär und Hauptaktionär des größten europäischen
Industrieversicherers, streitet gemeinsam mit anderen
Repräsentanten seiner finanzstarken Branche für den
ökologischen Umbau der Industrieländer. »Unser Weltbild
kippt«, sagt
Gerling und prophezeit einen Epochenwechsel
»wie vom Mittelalter zur Neuzeit«.
(10)
Einen Teil seines Kapitals
will er dafür einsetzen, Unternehmen mit tatsächlich
zukunftsfähigen Produkten zum Durchbruch zu verhelfen. Weit
mehr noch als in Deutschland zweifeln einflußreiche Industrielle
in den romanischen Ländern am gegenwärtigen Kurs
ihrer Nationen. Die Forderung des französischen Präsidenten
Jacques Chirac,
der Globalisierungsprozeß müsse » kontrollierbar«
gestaltet werden, spiegelt den wachsenden Unwillen von
Frankreichs Unternehmensführern, einen Lohn- und Arbeitsplatzabbau
zu exekutieren, den sie gar nicht »wollen. Auch in
Italien mahnte der frühere Fiat-Chef
Umberto Agnelli, »wenn
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die sozialen Kosten [der Weltmarktanpassung] untragbar werden«,
dann werde sich in den verschiedenen Staaten wieder
»Festungsmentalität entwickeln.«

6. Demokratische Reform gegen Diktatur der Märkte
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So gibt es in fast allen westeuropäischen Ländern genügend
soziale Energie, um für demokratische Reformen gegen die
Diktatur der Märkte einzutreten und sich der Entsolidarisierung
und der Neuen Rechten entgegenzustellen. Bisher ist
daraus nirgendwo in Europa auch politische Gestaltungskraft
geworden. Aber muß das so bleiben? Die Schwäche der europäischen
Alternative ist nicht die fehlende Unterstützung
durch die Wähler, sondern ihre Zersplitterung in nationale
oder regionale Initiativen. Doch eine Reform-Perspektive, die
an den Staatsgrenzen endet, ist im Zeitalter der transnationalen
Ökonomie keine mehr. Warum also sollte es nicht möglich
sein, viele Millionen engagierter Bürger zu einer Allianz der
Glaubwürdigen zusammenzuführen und ihnen eine
grenzüberschreitende, eben europäische Perspektive zu geben? Die
Europäische Union gehört uns allen, nicht nur den Beamten
und Technokraten.

Ob es noch rechtzeitig zur Aneignung der Union durch ihre
Bürger kommt, bevor sie wieder in nationale Partikel zerfällt,
darauf wird nicht zuletzt der Ausgang der deutschen Globalisierungsdebatte
wichtigen Einfluß haben. In allen Parteien gibt
es genügend Politiker, die ahnen, daß der derzeitige Weltmarktkurs
sich nicht mehr lange fortsetzen läßt.
Helmut Kohl
und seinen sozialdemokratischen Widerpart
Oskar Lafontaine
eint zumindest die Einsicht, daß die Europäische Union die einzige
Chance bietet, die Handlungsfähigkeit des Staates wiederherzustellen.
Sie haben es nicht allein in der Hand, aber auch
von ihnen wird es abhängen, ob ihre Parteien aus dem nationalen
Käfig ausbrechen und die europäische Vision ihrer Vordenker
mit demokratischem Leben füllen. Würden sie gemeinsam
mit ihren politischen Freunden jenseits der Grenzen für die
Demokratisierung der Union wirklich kämpfen, bekäme die
paneuropäische Bürgergesellschaft vielleicht die Hoffnung, die sie
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so dringend braucht. Selbst bei den Liberalen müßte sich dafür
Unterstützung gewinnen lassen, zumindest bei jenen, die sich
als Verteidiger der Bürgerrechte verstehen. Wenn die organisierte
Kriminalität auf dem Nährboden des europäischen
Marktes ohne Staat weiter wächst, werden sie der Forderung
nach dem Ausbau des polizeilichen Überwachungsapparats
wenig zugkräftige Argumente entgegenhalten können.

7. Überwindung der Wegwerfökonomie
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Nicht minder gefährdet ist das zentrale Anliegen von Europas
größter grüner Reformpartei: der ökologische Umbau der
Industriegesellschaft. Es trifft sicher zu, daß die reichen Länder
zugunsten der übrigen Welt »auf einen Teil ihres Wohlstands
verzichten müssen«, wie der grüne Steuerpolitiker
Oswald Metzger
das Credo seiner Partei formuliert.
(11)
Auf die bisher in
verschwenderischem Massenkonsum schwelgenden Nationen
des Nordens kommen unausweichlich einschneidende Veränderungen
zu, für die wir erhebliche Opfer bringen müssen. Nur
die Überwindung der Wegwerfökonomie durch eine Dienstleistungs-
und Solarwirtschaft und die Zurückdrängung der
Verkehrslawine mittels eines menschen- statt autogerechten
Städtebaus bieten die Möglichkeit, den Ländern des Südens
den ökologischen Raum zu verschaffen, den sie für ihre eigene
Entwicklung brauchen. Doch die globalisierte Umverteilung
zugunsten der Kapitalstarken bringt uns diesem Ziel nicht
einen Schritt näher, sondern rückt es in immer weitere Ferne.
Die Lohneinbußen der Arbeiter und Angestellten sowie die
Kürzungen der Sozialtransfers kommen eben nicht den
Entwicklungsländern zugute, sondern lediglich jenem Fünftel der
Gesellschaft aus Vermögenden und Hochqualifizierten, deren
Zinseinkünfte und Gehälter in dem Maße steigen, wie der
große Rest mit weniger auskommen muß. Wenn aber erst
die Mehrheit der Wähler in der Furcht lebt, bald selbst auf
der Verliererseite zu stehen, haben ökologische Reformprogramme
keine Chance mehr auf politische Mehrheiten, so
auch nur die Ahnung des Konsumverzichts damit verbunden
ist. Der aufgeklärte Mittelschicht-Bürger in sicherer Stellung
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mag sein Auto vielleicht noch stehenlassen, der Wohlstands-
Chauvi nimmermehr.

8. Gestaltende Politik ermöglichen
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Wenn die in weiten Teilen der EU durchaus mehrheitsfähigen
politischen Reformer für den sozialen Zusammenhalt die
Ziele ernst nehmen, die in ihren Programmen stehen, werden
sie sich also der Herausforderung durch die internationalisierte
Ökonomie tatsächlich stellen müssen. Dann aber kann es
nur darum gehen, auf europäischem Weg die Instrumente und
Institutionen zu entwickeln, mit denen die gestaltende Politik
wieder möglich wird. Den Schlüssel für den europäischen
Aufbruch wird
Helmut Kohls
Europa noch frei Haus liefern: die
Währungsunion. Mit ihr eröffnet sich die Möglichkeit, in der
Schaltzentrale der Globalisierung, dem internationalen
Finanzmarkt, sozialverträgliche Regeln durchzusetzen. Zugleich
wird sie die Unionsstaaten aber so eng aneinander binden, daß
sie entweder demokratische Formen der gemeinsamen Gesetzgebung
erfinden oder scheitern werden. Wie diese Chance
genutzt wird, wird maßgeblich davon abhängen, ob die bisher
noch nationale Politik rechtzeitig aus ihrem europäischen
Winterschlaf erwacht und den Horizont der jeweiligen
Reformträume über die nationalen Grenzen hinaus ausdehnt.

9. Der tragische Moment des Planeten
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Einer der kritischen Ökonomen Amerikas,
Ethan Kapstein,
Direktor des Washingtoner Council on Foreign Relations,
formulierte, um wieviel es in Wahrheit geht: »Die Welt«, so
schrieb
Kapstein
im Mai 1996, »steuert unerbittlich auf einen
dieser tragischen Momente zu, der künftige Historiker fragen
lassen wird, warum wurde nicht rechtzeitig etwas unternommen.
Haben die wirtschaftlichen und politischen Eliten nicht
bemerkt, zu welch tiefgreifenden Verwerfungen der ökonomische
und technische Wandel führte? Und was hat sie davon
abgehalten, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um eine
globale Sozialkrise zu verhindern?«
(12)

Für die Bürger des alten Kontinents bedeutet das, sie müssen
entscheiden, welche der beiden mächtigen Strömungen des
europäischen Erbes die Zukunft gestalten wird: die demokratische,
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die auf das Paris des Jahres 1789 zurückgeht, oder die
totalitäre, die im Berlin des Jahres 1933 siegte. Den Ausgang
bestimmen wir, die Wähler und bisher noch mehrheitlich
demokratisch gesinnten Bürger. Wenn wir den Markt-Utopisten,
die der Neuen Rechten den Weg bahnen, nicht länger das
Gesetz des Handelns überlassen, wird es sich zeigen: Europa kann
es besser!

10. Zehn Ideen gegen die 20:80-Gesellschaft
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Anmerkungen
(10)
Berliner Zeitung 13. 4. 1996.

(11)
Der Spiegel 32/ 1996.

(12)
Ethan Kapstein, Workers and the World Economy, in: Foreign Affairs, Council on
Foreign Relations, May 1996, p. 18.

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