Horseshoe-Island


Farbenblindheit


Brandzeichen

Ein Mann erwacht nackt auf einer Insel. Er weiß weder wie er dorthin kommt, noch wer er ist. Doch sonst scheint er alles zu wissen. Die Einwohnerzahl von Peru im Jahre 1853, die exakte Anzahl von blauen Autos im Staat Washington...auf jede logische Frage hat er eine Antwort, nur über sich selbst weiß er gar nichts. Auch aus seiner Farbenblindheit (er sieht alles in schwarz-weiß) und dem merkwürdigen Brandzeichen auf seiner Brust wird er einfach nicht schlau. Wer - oder was - ist er?

Schnell findet er seinen Weg nach Seattle. Er gibt sich einen Namen - John Doe - in Amerika ist dies die Bezeichnung für nicht identifizierte Personen. Durch sein Wissen kommt er innerhalb kürzester Zeit zu einem kleinen Vermögen (er setzt beim Pferderennen und spekuliert an der Börse). Er findet außerdem neue Freunde: Karen Kawalski, die sich selbst als seine Assistentin einstellt und Digger, ein Barbesitzer, der ihm eine Stelle als Pianisten in seiner Bar gibt.

Auf der Suche nach seiner Vergangenheit kommt John mit der Polizei von Seattle in Kontakt. Frank Hayes und seine Vorgesetzte Lieutenant Avery tun ihn zuerst als einen gewöhnlichen Spinner ab, doch als er ihnen durch seine besonderen Fähigkeiten bei der Aufklärung mehrerer Fälle hilft, schenkt vor allem Frank ihm bald mehr Vertrauen.

Je mehr Mordfälle John auflöst, desto näher scheint er auch seiner Vergangenheit zu kommen. Doch was wird er sehen, wenn er alle Teile des Puzzles zusammengesetzt hat?