Erst
einmal gilt es folgendes Material aufzutreiben:
Karton (1-2
mm dick)
sauscharfes Messer
Klebstreifen oder -stift
geeignetes Motiv
Ein Motiv könnt ihr selber zeichnen oder auch am Computer herstellen.
Mit Bildbearbeitungs-Programmen wie Photoshop ist es relativ einfach,
aus Fotos schablonenfähige Vorlagen herzustellen. Wer weder
mit künstlerischem noch technischem Talent gesegnet ist, findet
im Internet haufenweise fixfertige Schablonen zum Herunterladen.
Wichtig ist, dass ihr beim Schablonen kreieren keine "weissen
Inseln" produziert. Die weisse Fläche der Vorlage muss
also aus einem einzigen, zusammenhängenden Stück bestehen.
Falls ihr Schriftzüge verwenden wollt, findet ihr im Internet
genügend Schriften, die dieses Kriterium erfüllen; so
z. Bsp. die legendäre CRASS-Schrift.
Habt ihr euch
für ein geeignetes Motiv entschieden, druckt ihr es aus oder
kopiert es auf ein Blatt Papier und klebt es danach auf ein Stück
Karton. Wichtig ist, dass ihr einen grosszügigen Rand um das
Motiv bestehen lässt. Das sorgt für Stabilität und
vereinfacht später das Sprühen. Leider sind Schablonen
aus Karton nicht sehr langlebig. Wer dauerhafte Vorlagen wünscht,
kann statt Karton feste Plastikfolien (à la Röntgenbilder)
verwenden oder sein Motiv laminieren lassen.
Danach schneidet
ihr euer Motiv fein säuberlich aus. Wichtig ist, dass ihr euch
ein wirklich scharfes Messer besorgt. Das erspart jede Menge Zeit
und Nerven!
Et voilà...
Handschuhe anziehen, ein verschönerungsbedürftiges Objekt
(Betonmauer, Polizeiauto, dessen InsassInnen...) aussuchen, die
Schablone dagegen pressen und aus ca. 30 cm darüber sprühen.
Vergesst nicht, etwas mitzunehmen, in das ihr die klebrige Schablone
anschliessend verstauen könnt. Eine leere Pizzaschachtel ist
zum Beispiel eine diskrete Variante...
Aber Obacht:
Sprühen nur mit der entsprechenden Erlaubnis! Alternativ leisten
freilich auch schnelle Beine und schützende Dunkelheit gute
Dienste!
für Inspirationen sorgt: www.banksy.co.uk
inkulant
#3 / frühling 2004
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