|
George
le Gloupier
Sicher erinnert ihr euch noch alle an die Bilder, als Bill Gates
in Brüssel eine Torte mitten in Fresse gedrückt bekam.
Dabei handelte es sich nicht um eine öffentlichkeitsträchtige
Werbeaktion eines Zuckerbäckers, sondern um ein politisch motiviertes
"Attentat", das vor allem in Belgien und Frankreich eine
langjährige Tradition aufweist. Hinter dieser und vielen weiteren
solcher Aktionen steckt der kollektive Charakter "Georges le
Gloupier", der die Mächtigen und Herrschenden unserer
Dreckswelt nicht mit Bomben und Dynamit bekämpft, sondern sie
auf seine Art mit publikumswirksamen "Tortenattentaten"
blosstellt. Stets im Zentrum des Geschehens befindet sich der Anarchist
Noël Godin, der für viele die Inkarnation von "Georges
le Gloupier" darstellt. Beim folgenden Interview handelt es
sich um eine Übersetzung aus dem Genfer-Hardcorezine "Haro"
#6. Da ich im Französischunterricht nicht immer in der ersten
Reihe gesessen bin, ist das Interview vielleicht nicht ganz von
"translatorischen" Mängeln gefeit, aber ich und mein
Wörterbuch haben wirklich alles gegeben. Indianerehrenwort!
Wer sind
Sie, Noël Godin und Konsorten?
Wir sind eine
Bande von üblen Schelmen, die allen unsympathischen Berühmtheiten
jeglicher Bereiche den Patisserie-Krieg erklärt haben. Wir
haben klein und bedeutungslos begonnen gegen die Gesichter von berühmten
Kulturschaffenden vorzugehen und sind nun Schritt für Schritt
in die verschiedensten Bereiche vorgedrungen. Nach der Kultur haben
wir uns die Informationsverdreher in Gestalt des PPDA (Anm.: Eigentlich
Patrick Poivre d'Avor, ein sehr berühmter Ansager von TF1,
dem grössten französischen Fernsehsender) und des Direktor
der France 2, Jean-Pierre Elkabbach und Rolland-Garos vorgenommen,
danach mit den Tortenanschlägen auf den französischen
Kulturminister Philippe Douste-Blazy in Cannes und letztes Jahr
auf Nicolas Sarkozy im Palais de Congrès einen entschlossenen
politischen Kurs eingeschlagen.
Wann hat alles angefangen?
Alles geht auf
den Tortenanschlag auf Marguerite Duras im November 69 zurück.
Sie repräsentierte den inhaltslosen Roman.
Warum Bill Gates?
Nun gut, weil
er in gewisser Hinsicht der Herr der Welt ist und seine Intelligenz,
sein enormer Einfallsreichtum und seine unerschöpflichen Mittel
in den Dienst des Staates stellt. Jämmerlich, wie er sich um
die Aufrechterhaltung der Welt wie sie ist, bemüht. Eine Welt
in der alles finster, ungerecht und ekelerregend ist. Er hätte
die Macht sich utopisch zu verhalten, doch bevorzugt er es, den
gegeben Machtverhältnissen zu dienen. Sein Einfluss ist bedeutender
noch als derjenige von Staatsoberhäuptern, die oft nur verschiedenartige
Lakaien darstellen. Deshalb war er zuoberst auf unserer Liste und
wir wollten mit seiner Person die auf Hierarchie beruhende Macht
untergraben. Unser Kampfruf war wie gewöhnlich sehr bezeichnend:
" Entartons! Entartons! Le polluant pognon" (etwa: Bewerfen
wir den zerstörenden Zaster mit Torten ). Es war eine Gruppe
von Freibeutern ohne Chefs und ohne Hierarchie. Wir sind für
die Abschaffung hierarchischer Machtstrukturen, die Abschaffung
der Politik an sich, da alle Politiker für uns widerliche Gangster
sind, die Abschaffung des Geldes und der Arbeit.
Haltet ihr Versammlungen zur Erstellung von Listen mit potentiellen
Opfern ab?
Ja, manchmal
hier an diesem Tisch. Während wir feiern und trinken zetteln
wir eine Verschwörung an. Es kommt nie vor, dass wir nicht
sofort ein geeignetes Ziel finden. Dann bleibt zu Bestimmen wie
wir es erreichen.
Wie seid ihr an Bill Gates rangekommen? Der muss doch ständig
von Leibwächtern umgeben sein!
Wir verkünden
ständig die Namen von unseren begehrtesten Opfern und das verbreitet
sich. Je mehr wir davon sprechen um so grösser sind unsere
Erfolgschancen. Seit einigen Jahren gibt es ein neuartiges Phänomen:
Verräter aus dem Umkreis unserer Opfer kommen auf uns zu und
versorgen uns mit Insider-Tipps. Da wir uns immer absolut unsympathischen
Zeitgenossen annehmen, sind diese natürlich davon weit entfernt,
ganz von ihrem eigenen Umfeld geliebt zu werden. Das ist unser Trumpf.
Zum Beispiel wurden in den letzten Jahren die folgenden Personen
verraten: Patrick Poivre D'Arvor, ( wir wussten alles über
seine täglichen Jogginggewohnheiten ), der Produzent Daniel
Toscan du Plantier und der französische Minister Nicolas Sarkozy.
Im Fall von Bill Gates hat uns ein Mitglied der Führungsetage
von Microsoft Belgien kontaktiert und wir haben ein geheimes Treffen
ausgemacht und dank ihm konnten wir die Operation erfolgreich durchführen.
Das Ausplaudern dieser Information kann sich nicht gegen unseren
Informanten richten, da mehrere in frage kommen und wir natürlich
jeweils deren Identität geheim halten. Unsere eigenen Komplizen
sind nicht einmal alle auf dem laufenden. Doch war es nicht schlecht,
dass sich diese Information ausgebreitet hat, da wir uns über
die microsoftinternen Verdächtigungen wunderbar amüsiert
haben: "Wer hat uns verraten?" "Wer ist der Verräter?".
Und so ist es eine Woche vorher gelaufen: Stück für Stück
haben wir genaue Infos über die Planung von Bill bekommen.
Am Tag zuvor haben unsere Komplizen in Paris die Ereignisse und
das Verhalten, vor allem aber das Treffen mit Jospin im Detail mitverfolgt.
Wir haben gemerkt, dass er ständig von maximal fünf bewaffneten
Gorillas umgeben ist. In Belgien haben sie ihm dann vier Motorradfahrer
zugeteilt, so dass wir genau zur rechten Zeit am rechten Ort sein
mussten. Also hatten wir nur eine Möglichkeit es zu schaffen:
die Anzahl. Wir waren 30 Personen, was uns schliesslich zum Erfolg
brachte. Dank unserer wilden Bestimmung, dank unserer aufbrausenden
guten Laune und dank der Anzahl. Aufgeteilt in Gloupier-Kampfeinheiten
zu je drei Stück sind wir in die Rue d'Arlons gegangen wo wir
beim Concert Noble warteten. Dank dem vielen Verkehr sind wir unbemerkt
hin durchgekommen. Unter Sirenengeheul kam er an, stieg aus dem
Auto und als er die Stufen zum Concert Noble hinaufstieg versammelten
sich verschiedene Einheiten und verursachten einen Schwall aus Patisserie,
der sich über ihn ergoss und die Sicherheitskräfte völlig
überrumpelte. Überfordert wie sie waren gelang es keinem
von ihnen die Knarre zu ziehen, gelang es keinem zu intervenieren.
Sie verharrten ebenso verdutzt wie Bill selbst.
Was waren die Motive für den "Verräter" bei
Microsoft?
Er hat uns gestanden,
dass er Bill lange Zeit mochte, dass er ihn sympathisch fand, dass
er gerne und mit Leidenschaft dort arbeitete, aber Stück für
Stück sah wie ihm die Macht zu Kopf gestiegen ist, dass der
Gute sich seinen Mitarbeitern gegenüber immer hochmütiger
benahm. So fand er und einige seiner Kollegen, dass es nicht schlecht
wäre ihm eine kleine Lehre zu erteilen, damit er seine Füsse
wieder auf dem Boden hat. Er hat auch erklärt, dass er keinesfalls
einer und uns ist und nicht im geringsten Anarchist. Dass er zu
Microsoft hält, ihm aber eine solche Sache richtig erscheint.
Hatten Sie angesichts der bewaffneten Sicherheit keine Angst vor
einer Entgleisung?
Für einmal
waren wir ziemlich beklemmt und hatten einige schlechte Nächte
davor. Vor allem haben wir auf die Professionalität der Sicherheitskräfte
gesetzt. Meinen Freunden hab' ich empfohlen, deutlich zu zeigen,
dass es sich um Patisserie handelt, zu lachen und ein "gloup,
gloup" von sich zu geben, was sie schliesslich nicht wirklich
getan haben, weil die Spannung einfach zu gross war. Um die nötigen
Kräfte zu sammeln, haben wir davor in einer nahegelegenen Kneipe
etwas getrunken. Was dazu führte, dass sie aufs Geratewohl
aufgebrochen sind und sich lachend Anekdoten von Thil Eulenspiegel
erzählten, unter dessen Flagge man segelte. Thil Eulenspiegel
widersetzte sich zu seiner Zeit auf unverschämte Weise den
Behörden während er feierte. Das ist auch unsere Geistesverfassung.
Wo waren Sie während des "Anschlags"?
Ich war in einer
nahegelegenen Strasse. Es hätte eine Katastrophe gegeben, wäre
ich selbst dort gewesen. Man kennt mich einfach zu gut, selbst mit
einer Verkleidung. Zuzusehen was sich abspielte war sehr lustig.
Ich hatte nicht allzu grosse Gewissensbisse, die andern aufs Geratewohl
gehen zu lassen, nachdem was sich zuvor abgespielt hatte.
Wie viele Torten hatte das Kommando dabei?
Es waren 25,
wovon vier mitten ins Schwarze trafen. Diese wurden aber nicht geworfen,
wie man mir versicherte. Eines unserer Erfolgsgeheimnisse ist nämlich,
die Torten nie zu werfen. Ich selbst bin ja auch sehr unsportlich.
Man muss die Torten direkt in das Gesicht des Opfers drücken.
Denjenigen denen es gelungen ist, Bill Gates zu bewerfen, haben
sie erzählt, was sie in diesem Moment gefühlt haben?
Einen unglaublichen
Rausch der Gefühle! All die Jahre hat man sich gesagt, dass
das nie klappt. Und dann, zack! Seit einigen Jahren liegt unsere
Trefferquote bei 95%. Aber jedes Mal hat man auch Angst, und jedes
Mal ist es danach dann das Hochgefühl.
Wie hat sich Bill Gates in jenem Moment verhalten?
Er versuchte
sich in einem Öffentlichkeitslächeln, dann verkrampfte
er sich aber in einer Art zerknirschten Grinsens.
Im Moment wo man eine Persönlichkeit mit einer Torte bewirft,
hat man da ein gewisses Gefühl von Macht? Die Torte könnte
auch eine blanke Waffe sein?
Ja, aber da
ist das nicht mehr unser Problem. Wir sind Terroristen, aber nur
burleske Terroristen. Die Patisserie-Guerilla ist gewalttätig,
aber nur symbolisch. Das Opfer wird nicht verletzt, ausser in seiner
Eigenliebe. Wir achten stark darauf, dass die Torten niemandem weh
tun können. Mit weichen Tortenunterlagen und reichlich Schlagsahne
ist es unmöglich jemandem weh zu tun. Wenn es Marie-France
Botte weh tat, war das nicht unseretwegen. Wir achten absolut darauf,
dass das Opfer beim Aufprall keinen Schmerz verspürt.
Stellt ihr die Torten selber her?
Nein, wir sind
sehr faul, so dass wir sie nie selbst herstellen. Wir versorgen
uns in der nächstbesten Patisserie beim Tatort. In diesem Fall
wollten wir aber kein Aufsehen erregen mit einem grossen Patissier
wie Nihoul oder Witamer. Wir haben einen kleinen handwerklichen
Patissier im Chaussée de Haecht gewählt. Ein gutmütiger,
alter Kerl, total liebenswert, im Au Petit Pain Frais.
Weiss er was aus seinen Torten geworden ist?
Ganz und gar.
Er bekommt laufend Besuche von Fernsehteams von überall her
und gibt darüber Auskunft. Das ganze macht ihm einen Riesenspass.
Habt ihr erwartet, dass Bill Gates keine Klage einreicht?
Das wäre
eine Katastrophe für sein Ansehen. Er könnte nicht.
Rechtlich gesehen geht ihr da kein Risiko ein?
Nachdem was
ich in der Presse gelesen habe, würde es sich um sogenannte
"leichte Gewalt" handeln, was nur zu einer Geldstrafe
führen kann. Andererseits gab es den Prozess in Frankreich
nach dem Tortenanschlag auf den Kulturminister Philippe Douste-Blazy,
der selbst nicht geklagt hatte, aber die französische Regierung.
Der Tortenschmeisser war Jan Bucquoy und der Verteidiger hat dem
Gericht erklärt, dass es sich hierbei um eine alte belgische
Tradition handle. Also gut, sagten sie, Freispruch. Es gab noch
eine Berufung der wiederum ein Freispruch folgte. Laut Gerichtsurteil
darf man also ungestraft französische Minister mit Torten bewerfen.
In Belgien sind solche Klagen immer im Sand verlaufen.
Euer Ziel ist also ein Maximum an Publicity rund um die Tortenbewerfungen?
Ganz genau.
Zu allererst wollen wir den Leuten nahelegen, selbst Autoritäten
mit Torten zu beglücken, so dass sich dies über die ganze
Welt verbreitet und zu wahren Wogen von Tortenattentaten führt.
So dass wir uns etwas zur Ruhe setzen können, denn noch höher
hinaus wäre für uns etwas schwierig und wir wollen, dass
dies fortgesetzt wird. Das einfach d'rauflos "getortet"
wird.
Nehmen wir an, Bill Gates kommt in zwei Jahren wieder nach Belgien
und jemand von Netscape zum Beispiel bietet Euch Geld es nochmals
zu tun...
Nein, wir sind
nie Torten-Söldner gewesen. Man hat uns mehrmals Geld geboten.
In Cannes unter anderem, für Catherine Deneuve und auch Sharon
Stone. Ich mag Catherine Deneuve, ich liebe das Kino von Jacques
Demy und der einzige Film dieses Jahr in Cannes, den ich wirklich
mochte, war der Western von Sam Raimi, in dem Sharon Stone spielt,
also hab' ich wirklich nichts gegen sie. Wir sind Torten-Piraten
über alles und nicht Seeräuber, die für die Staatsräson
arbeiten. Es ist häufig vorgekommen, dass man uns für
Kohle anheuern will. Jean-Eden hat mich eines Tages angerufen und
mir vorgeschlagen gegen bares in den Prozess, der die Directrice
littéraire du Monde gegen ihn führte, einzugreifen.
Natürlich haben wir ihn in die Wüste geschickt, wie wir
es mit jedem tun, der uns solche Angebote macht. Das heisst, wir
sind nie dafür bezahlt worden, obwohl wir dies nicht verachten
würden. Wir sind keine puritanische, moralische Linksextreme.
Tatsache ist, dass wir für den Anschlag auf Patrick Bruel Geld
bekommen haben. Das haben wir dann aber unserer Lieblingszeitschrift
aus Paris, dem anarchistischen "Mordicus" gespendet.
Könnten nicht eure Fotografen, die jeweils am Ort des Geschehen
sind, einige Bilder verkaufen?
Dummerweise
waren da keine Fotografen von uns dabei. Wir kennen schon einige,
die da waren. Einem Freund, der eigentlich nicht auf dem laufenden
war, ist es gelungen das Geschehen zu filmen. Wir nehmen an, dass
er uns ein kleines Geschenk machen wird, so dass wir für weitere
Taten eine Kriegskasse einrichten können.
Die Torten-Attacken ziehen ja auch die Aufmerksamkeit auf Personen
aus eurem Lager. Leute wie Jan Bucquoy, Rémy Belavaux...
Ja sicherlich,
aber wie im Fall mit meinen Büchern zum Beispiel, bringt das
sehr, sehr wenig Geld. Aber ich würde es absolut drollig finden
einen Haufen Geld zu verdienen und gut zu leben, indem man Torten
in ungefällige Gesichter schmeisst. Das ist ein grosses Spiel,
das uns Spass macht. Und wenn das ein wenig Werbung für zukünftige
Sachen bringt, wieso nicht? Mein Hauptprojekt für die Zukunft
wird sein, dass ich im nächsten Rémy Belvaux an der
Seite von Benoît Poelvoorde mitspiele. Wenn der Film auf das
Attentat auf Bill zurückgreift, warum nicht? Aber das war nicht
beabsichtigt. Wir leben in einem Höllenrhythmus, lachend und
unser Ziel ist es, das Leben, wie es Oskar Wild formulierte, zum
Eigenen , zu einer Art zauberhaftem Kunstwerk zu machen. Ich glaube
nur an das. Alles um uns ist mies, versuchen wir also möglichst
viel Spass zu haben, im Schwachsinn, im zügellosen Abenteuer,
mit spassigen Schallplatten...
Anfangs April werde ich einen Krimi herausgeben. Schlecht bezahlt
zwar, aber vielleicht kann ich damit die ganze Sache etwas unterstützen.
La Fleuve Noir lanciert einen neuen Charakter, einen neuen Fantômas,
der sich Alias nennt. Jedes Buch wird aus der Feder eines anderen
Autors stammen und meines wird den Namen Armons-Nous les Uns les
Autres tragen.
Wenn Bill Gates nächstes Jahr wiederkommt, werdet ihr das
Unterfangen wieder aufgreifen?
Wir werden sehen.
Unterdessen erklären wir allen Staatschefs den Krieg. Tony
Blair ebenso wie Bill Clinton, dem Papst mehr denn je. Man hat uns
immer gesagt, Bill Gates sei unmöglich, bis wir den praktischen
Beweis angetreten haben. Ebenso wird uns immer gesagt, der Papst
sei nicht zu machen, angesichts des aussergewöhnlichen Sicherheitsdispositifs.
In Wirklichkeit könnte man. Mit dem Mittel der Überraschung
zum Beispiel. Der Papst begegnet nicht nur hohen Beamten der Kirche,
sondern auch hunderten von Gebrechlichen, die Monate zuvor sorgfältig
ausgesucht werden. Am Ort des Geschehen würden wir dann die
Liste mit diesen Invaliden zerpflücken und am Tag X am Haus
eines möglichen Gebrechlichen andocken und ihn liebevoll in
Verwahrung nehmen. Ein Doppelgänger würde ihn also im
letzten Moment ersetzten und den Papst mitten in der grossen, fernsehübertragenen
Messe eintorten. Also, es wäre möglich. Wir denken der
Papst ist mit seinen anti-pariser Dekreten ein gefährlicher
Massenmörder. Vielleicht wird uns das Tortenattentat auf Bill
Gates die nötigen Mittel verschaffen um andere Herrscher der
Welt zu knacken. Auf unserer schwarzen Liste ist seit einiger Zeit
Demi Moore. Ich fand den Film G.I. Joe, den sie mit Ridley Scott
gemacht hat absolut widerlich, quasi nazimässig. Auch auf der
Liste sind Tom Cruise und John Travolta, die ich beide mag, aber
der eine wie der andere ist auf einem Scientologen-Trip und das
ist Grund genug uns diesem Verein zu widmen. Auch Bill Graham und
die anderen hysterischen Priester sind auf der Schwarzen Liste.
Tja das war's schon. Vergesst nicht dass es auf Tortenattentaten
kein Monopol gibt, dass jede/r ein Gloupier sein kann. Also, wie
wär's mit einem Blick in den Kühlschrank....so ne Torte
ist doch schnell zusammen gebastelt und von Arschlöchern, die
es verdient haben wimmelt es nur so.
inkulant
#1 / 1999
|