Der Braunkohle Tagebau bei
Langau und Riegersburg
Heute
ist von dem einstigen Braunkohle – Tagebau im nördlichen Waldviertel
(Niederösterreich), welcher sich zwischen den Orten Langau, Riegersburg und
Savov (CZ) befand, fast nichts mehr zu sehen. Auch die für einen Tagebau so
typischen Geländemerkmale sind nur noch sehr vereinzelt und nur noch mit viel
Phantasie erkennbar. Dies ist nicht besonders verwunderlich, wenn man bedenkt,
dass fast alle Tagebaue in dieser Region, nach deren Stilllegung rekultiviert
wurden. Doch es wurden eben nicht alle Tagebaue rekultiviert. Die wohl
auffälligsten Reste aus vergangenen Tagen sind die Seen nördlich von Langau –
Die Bergwerksseen.
Der eigentliche
Ursprung dieser Seen liegt im Jahre 1910, als man nördlich von Langau beim Anlegen einer Sandgrube für die Errichtung des
Langauer Bahnhofsgebäudes der Lokalbahn Retz - Drosendorf auf Braunkohle stieß.
Daraufhin meldeten der Postmeister Linsbauer, der
Gastwirt Köppl und der Lehrer Wunderl das Schürfrecht an. Durch Bohrungen auf
dem so genannten „Schaffinger Feld“ wiesen sie an verschiedenen Stellen
Braunkohle nach. Um weitere Untersuchungen und die Aufschließung des Flözes zu
ermöglichen, wurde 1911 die „Langauer Bergbaugesellschaft“ als Genossenschaft
mit beschränkter Haftung gegründet. Geführt wurde dieses Unternehmen vom
Direktor der Vorschusskasse von Retz, Georg Pawlas. Nach etwa 30 Bohrungen
unter der Leitung des Lehrers Wunderl, begann man an einen Abbau der Kohle zu
denken.
Am 1. Mai 1912 begannen acht Bergleute, die mit ihren
Familien aus Mährisch-Ostrau gekommen waren, mit dem Bau eines Schachtes.
Dieser stürzte jedoch ein. Ein zweiter Schacht erreichte zwar in 12 Meter Tiefe
den zweiten, tiefer gelegenen Flöz, dieser musste dann jedoch wegen der großen
Wassermengen, die zuliefen, aufgegeben werden. Diese und andere Schwierigkeiten
hatten das Kapital der Genossenschaft aufgebraucht, so dass diese den Betrieb
einstellen musste.
Erst im Herbst 1919 wurden die Arbeiten unter der
Leitung der Wiener Stadt- und Elektrizitätswerke wieder aufgenommen. In den
darauffolgenden drei Jahren wurden weitere 22 Probebohrungen niedergebracht,
doch zum Abbau der Braunkohle kam es auch diesmal nicht.
Weitere Bohrungen folgten zwischen Dezember 1935 und
April 1936. Erneut wurden die Kohlevorräte für abbauwürdig befunden. Doch wegen
neuerlicher großer Wassereinbrüche musste die Einrichtung eines Tagbaus
abgebrochen werden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Österreich wegen
Devisenmangels von dringend notwendigen Kohleimporten abgeschnitten. Im Inland
geförderte Kohle durfte längere Zeit die jeweiligen Besatzungszonen nicht
verlassen, was besonders Wien und Niederösterreich hart traf und den
Wiederaufbau im allgemeinen gefährdete. Der strenge Winter 1946/1947
verschärfte diese Krise zusätzlich. Daraufhin beschlossen die Bundesministerien
für Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung sowie Handel und Wiederaufbau,
die Kohleproduktion zu fördern.
Zu diesem Zweck wurde die
Bergbau-Förderungs-Gesellschaft mbH gegründet mit der Aufgabe, im Rahmen des
Bergbauförderungsgesetzes 1947, Kohlebergbaubetriebe in Österreich zu betreuen
und zu fördern, aber auch durch eigene bergmännische Unternehmungen die
Produktion zu steigern. Finanziert wurden diese Aktivitäten durch den Marshallplan und
Bundesmittel.
Unterdessen erwarb die Verlagskommandit-Gesellschaft
„Freude aus Wien“ von der Gemeinde Wien die Schürfrechte und versuchte im März
1947 vergeblich, den abgesoffenen Schacht aus dem Jahr 1912 zu reaktivieren und
einen Untertagebergbau zu beginnen.
Im Sommer 1947 wechselte der Besitz abermals, diesmal
zur Bergbau-Förderungs-Gesellschaft mbH, welche noch im selben Jahr mit den
nötigen Vorbereitungen begann. So wurden die dafür notwendigen
landwirtschaftlichen Flächen von den Besitzern abgelöst und 66 neue
Probebohrungen niedergebracht. Diese bestätigten nicht nur die Ergebnisse der
früheren Bohrungen, sie halfen auch mit, die Lage der Flöze besser abzugrenzen.
Im April 1948 wurde mit dem Abbau der Braunkohle im
Tagbau begonnen. Um die großen Wassermengen, die bisher jeden Abbauversuch
gestoppt hatten, in den Griff zu bekommen, wurden rund um das Abbaugebiet
Brunnen errichtet und ab Anfang Juni 1948 der Grundwasserspiegel abgesenkt.
Dies hatte jedoch leider zur Folge, dass in Langau einige Hausbrunnen
austrockneten. Somit wurde es notwendig, den östlichen Teil von Langau mittels
einer Wasserleitung von einem Brunnen aus dem Abbaugebiet zu versorgen. Da die
Wasserqualität jedoch zu wünschen übrig ließ, wurde ein neuer Brunnen
errichtet. Einen Teil der dabei entstandenen Kosten übernahm die
Bergbau-Betriebs-Gesellschaft.
Am 17. Juni
1948 wurde mit dem eigentlichen Bergbaubetrieb in der „Grube Austria“ begonnen.
Bis zum Jahresende wurden 145.200m³ Abraum entfernt, um den Kohleflöz
freizulegen. Im November und Dezember des gleichen
Jahres wurden nur mit menschlicher Muskelkraft 1.353 Tonnen Kohle abgebaut.
Diese großartige Leistung wurde von 15 Mann erbracht, die nur mit Krampen und
Schaufel 10 – 20 Tonnen Kohle täglich förderten. Noch im Bereich des Tagebaues
wurde die Kohle händisch durch Siebe geschaufelt, um sie dann mit
Pferdefuhrwerken zum Bahnhof von Langau zu transportieren.
Erst ab dem 10. Jänner 1949 wurde es durch die
Inbetriebnahme einer behelfsmäßigen Sieberei und Verladeanlage möglich, mit dem
normalen Gewinnungs- und Förderbetrieb zu beginnen, auch wenn die
Kohlegewinnung und das Aussortieren grober Kohlebrocken nach wie vor händisch
erfolgten. Auch der Transport zum Bahnhof wurde „modernisiert“, da von nun an
Traktoren und Lastkraftwagen verwendet wurden.
Ebenfalls zu dieser Zeit (Anfang 1949) wurde mit dem
Bau der Kohleaufbereitungs- und Verladeanlagen in der Nähe des Langauer
Bahnhofs begonnen. Da der Transport der Kohle, von der Grube zur
Aufbereitungsanlage noch immer sehr langwierig war, wurde von der „Wiener
Brückenbau- und Eisenkonstruktions- A. G.“ eine 2.146m lange Seilbahnanlage
errichtet, welche am 15. November 1949 in Betrieb genommen werden konnte. Die
Kohleaufbereitungs- und Verladeanlagen in der Nähe des Langauer Bahnhofs nahmen
am 12. November 1949 den Betrieb auf.
Erst am 28. November 1949, nach 19 Monaten Abbau durch
menschliche Muskelkraft, begann mit einem Elektrolöffelbagger der maschinelle
Abbau der Braunkohle. Im März 1950 kam ein dieselbetriebener
Universal-Löffelbagger mit Raupenfahrwerk dazu.
Das Entfernen des Abraumes über den Kohleflözen hatte
mittlerweile schon die Firma „Universale Hoch- und Tiefbau A.G.“ übernommen.
Gegraben wurde mit einem Eimerkettenbagger und Löffelbaggern, der Transport
erfolgte mit Lastzügen zur etwa einen Kilometer entfernten Hochkippe. Im
Zweischichtbetrieb wurden etwa 4.000m³ Abraum abtransportiert. Ab April 1950
wurden mit dem Abraum die bereits geleerten Teile der Grube wieder aufgefüllt, um
sie nach der Rekultivierung wieder für die Landwirtschaft nutzbar machen zu
können.
Im Jahre 1952 wurde auf dem Gemeindegebiet des
benachbarten Riegersburg ebenfalls Braunkohle entdeckt und durch weitere
Bohrungen die Lage und das Ausmaß genauer ermittelt. Durch diese
Vorbereitungsarbeiten und infolge von Absatzschwierigkeiten sank 1952 die
Fördermenge um ein viertel. In den folgenden Jahren stieg sie jedoch wieder an.
1954 wurden etwa 1.000 Tonnen täglich im Zweischichtbetrieb abgebaut. Während
der Sommermonate wurde wegen des geringeren Kohlebedarfs im Einschichtbetrieb
gearbeitet (ca. 500 Tonnen pro Tag). Der Fördermengenrekord wurde mit 255.044
Tonnen Jahresproduktion im Jahr 1956 erzielt.
Trotz Förderleistungen von bis zu 1.200 Tonnen täglich
während der Wintermonate sank ab 1957 die Kohleproduktion. Dem versuchte man ab
August 1959 durch den Einsatz von moderner Technik entgegen zu wirken. Ein
Schaufelradbagger und fünf fahrbare Bandwagen
sollten den Materialtransport beschleunigen und die
Produktionskosten senken. Dies gelang auch, was natürlich zu Lasten der
Beschäftigtenzahl ging.
Dass die Hütte Linz für das werkseigene Kraftwerk
einen Teil der Langauer Braunkohle abnahm, ließ zwar 1961 noch einmal die
Jahresfördermenge ansteigen, änderte aber nichts am absteigenden Trend.
Erschwerend kam noch dazu, dass seit Beginn der 60er-Jahre der Heizwert der
abgebauten Kohle im nördlichen Abbaugebiet immer mehr zu sinken begann. Um den
Heizwert wieder auf das notwendige Maß anheben zu können, musste die Langauer
Braunkohle mit der Kohle aus dem Nordostfeld vermischt werden. Doch auch dies
versprach nur einen kurzzeitigen Aufschub, weshalb man schon am 5. November
1962 mit den Vorbereitungen für einen Kohleabbau in Riegersburg begonnen hatte.
Schon am 29. März 1963 war das Nordostfeld erschöpft
und so konnte der vom Kraftwerk Simmering in Wien, dem Hauptabnehmer der
Langauer Braunkohle, geforderte Heizwert nicht mehr erreicht werden, weshalb
der Förderbetrieb in Langau am 31. Juli 1963 eingestellt wurde. Fast
Zeitgleich, am 29. Juli 1963, wurde mit dem Abbau, einem wesentlich kleineren
Vorkommen in Riegersburg begonnen. Der Transport der abgebauten Kohle zur
Sieberei beim Langauer Bahnhof erfolgte mit fünf Lastkraftwagen.
Doch nach nur fünf Monaten Förderung wurde auch hier
der Abbaubetrieb (15. Dezember 1963) eingestellt und die Liquidierung des
Bergbaubetriebs in die Wege geleitet. Die meisten Werksbaracken wurden verkauft
und abgetragen. Die Arbeiter fanden großteils bei der „Wiener Brückenbau- und
Eisenkonstruktions- A. G.“ oder in der Landwirtschaft eine Beschäftigung.
Ende
Juni 1964 war die Liquidation abgeschlossen.
1981 wurde gemeinsam von der OMV AG, der Graz-
Köflacher Eisenbahn- und Bergbaugesellschaft und der Minerex
Mineral-Explorationsgesellschaft mbH im Raum Langau- Riegersburg- Geras eine Kohlenexploration mit rund 50
Bohrungen und geophysikalischen Untersuchungen durchgeführt. Neben den bereits
bekannten Vorkommen zwischen Riegersburg und Weitersfeld wurden am Ortsrand von
Langau und zwischen Langau und Kottaun Braunkohlevorkommen aufgefunden.
Bohrungen in unmittelbarer Nähe der Staatsgrenze im
Jahr 1982 bestätigten die Vermutung, dass sich das Kohlevorkommen bis nach
Safov (CZ) in Südmähren fortsetzt. Für einen wirtschaftlichen Abbau waren die
aufgefundenen Vorräte jedoch zu gering und so wurden keine weiteren
Untersuchungen durchgeführt.
Das was
heute noch zu sehen ist, ist ein kleiner Teil des Tagbaues nördlich von Langau.
Dort wurden drei Gruben nicht mehr rekultiviert. Mit der Zeit füllten sich die
mehrere Meter tiefen Gruben mit Wasser – es entstanden die Bergwerksseen.
Über
viele Jahre wurde dem Areal nicht viel Beachtung geschenkt, sodass die Natur
hier wieder viel Raum zurückerobern konnte. Das gesamte Gebiet inklusive der
Hochkippe wurde zu einem wunderschönem Kleinod.
Erst 26
Jahre später wurde dem Areal wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt. 1989
errichtete die Gemeinde Langau am Nordende des größten Sees ein Buffet, eine
Liegewiese und einen Kinderspielplatz. Seit 1999 gibt es sogar ein Wasserski
Revier mit eigenem Meisterschaftsbetrieb sowie einen Campingplatz. Dieser große
grüne See hat heute, wie mir versichert wurde, Trinkwasserqualität.


Schon
um einiges interessanter ist der nur durch einen recht schmalen Damm
abgetrennte wesentlich kleinere See im Süden. Dieser ist nämlich nicht mehr
grün, sondern rötlich. Vermutlich handelt es sich hier um eine Anreicherung mit
so genannten Braunalgen, die das Wasser des Sees rot erscheinen lassen. Die
Wasserqualität scheint darunter jedenfalls nicht zu leiden – denn so wie es aussieht,
fühlen sich die zwei Enten auf dem See richtig wohl.


Über
noch ein wesentlich intensiveres Rot verfügt der dritte, der nördlichste See.
Auch hier scheint die Natur mit dem wirklich tiefroten Wasser keine größeren
Probleme zu haben. Bei meiner Runde um den See konnte ich immer wieder Spuren
von Wildtieren entdecken, die bis zum Seeufer geführt haben. Da auch die
Vegetation bis ins Wasser wächst, gehe ich davon aus, dass auch dieser See von
einer Trinkwasserqualität nicht allzu weit entfernt ist – auch wenn er noch so
giftig aussieht.


Der
wohl interessanteste Teil des nördlichsten Sees ist das Südufer, an dem noch
das eine oder andere Relikt aus den alten Bergbautagen entdeckt werden könnte.
Doch leider ist das betreten dieser Seite strengstens verboten, da dieses
Gebiet als Schießplatz verwendet wird.



So wie
es den Anschein hat, wird es den nördlichsten der drei Bergwerksseen nicht mehr
lange geben. Es ist wohl auch hier geplant, diese Fläche durch Rekultivierung
wieder nutzbar zu machen.
Als
Bestätigung für meine Vermutung sehe ich zum einen die frischen, unbewachsenen
Hänge am Nordufer, und zum anderen meine Beobachtung, während meiner Runde um den See. Dort konnte ich nämlich zwei
LKWs beobachten, wie sie Aushubmaterial (vermutlich von Baustellen) in den
tiefroten See kippten. Also wird wohl auch diese Fläche bald wieder
Landwirtschaftlich genutzt werden können.


Natürlich
habe ich mich auch noch auf die Suche nach der Aufbereitungs- und Verladeanlage
in der Nähe des Langauer Bahnhofes gemacht. Gefunden hab ich diese „Ruine“ dann
ein paar hundert Meter östlich des Bahnhofes. Es hat den Anschein, als ob
dieses Gebäude mittlerweile nur noch als Lagerplatz für einen Sammler dient,
der dort (wie ich es vielleicht etwas abfällig benenne) einen Haufen an Schrott
liegen hat. Ein betreten schien mir schlichtweg zu riskant, weshalb ich es
vorzog das Gebäude nur von außen zu betrachten.


Alles
in allem war es ein sehr schöner Tagesausflug mit dem äußerst angenehmen
Nebeneffekt, dass ich bei meiner Tour durch das ehemalige Bergbaugebiet auch
die Möglichkeit auf ein herrlich abkühlendes Bad im tiefgrünen Bergwerkssee hatte.
Glossar:
Bandwagen werden als Bindeglieder zwischen Bagger
und Bandanlage eingesetzt. Sie vergrößern die Abbauhöhe und die Abbaubreite des
Baggersystems.
Ein Flöz ist eine horizontal weit ausgedehnte, sedimentäre
Lagerstätte abbauwürdiger Mineralien (z.B. Kohlenflöz, Eisensteinflöz), die
parallel zur Gesteinsschichtung verläuft. Die Mächtigkeit ist relativ gering,
bis maximal etwa 5 Meter.
Der Marshallplan, offiziell European Recovery Program
(kurz: ERP) war das wichtigste wirtschaftliche Wiederaufbauprogramm der
USA, das nach dem Zweiten Weltkrieg dem zerstörten Westeuropa zugute kam. Das
Programm wurde nach dem US-Außenminister und Friedensnobelpreisträger des
Jahres 1953 George C. Marshall (Amtszeit 1947-1949) benannt, auf dessen
Initiative es zurückgeht. Ausgearbeitet wurde es vor allem von William L.
Clayton und George F. Kennan im Außenministerium.
Für das Programm gab es drei Gründe: Hilfe für die
notleidende und teilweise verhungernde Bevölkerung des durch den Krieg
zerstörten Europas, eine Eindämmung der kommunistischen Sowjetunion und die
Schaffung eines Absatzmarktes für die amerikanische Überproduktion. Der Plan
wurde auf einem Treffen der teilnehmenden europäischen Staaten am 6.Juni 1947
entwickelt. Die Sowjetunion und die osteuropäischen Staaten waren ebenfalls
eingeladen, Stalin sah den Plan aber als Gefahr für die Vorherrschaft der
Sowjetunion in den osteuropäischen Staaten, die er als Sicherheitsgürtel benutzen
wollte. Er verbot den Staaten unter sowjetischer Besatzung deshalb die
Teilnahme, woran sich auch alle hielten. Das Programm begann 1947 und dauerte 4
Jahre. In diesem Zeitraum leisteten die USA den Staaten der Organisation for
European Economic Co-operation (OEEC) ungefähr 12,4 Milliarden Dollar, das
entspricht 85 Milliarden Euro im Jahr 2005, an Krediten, Rohstoffen,
Lebensmittel und Waren.
Als das Programm auslief, war die Wirtschaft aller
Teilnehmerstaaten, ausgenommen Deutschland, stärker als vor dem Krieg. Über die
nächsten zwei Jahrzehnte kam es in ganz Westeuropa zu einem nie da gewesenem
Wachstum und Wohlstand. Der Marshallplan gilt auch als der erste Schritt zur
europäischen Integration. Die Gründung einer gemeinsamen Institution (der OEEC)
war eine Voraussetzung dafür, dass Zollbarrieren abgebaut wurden. Eine
beabsichtigte Konsequenz war die systematische Übernahme des amerikanischen
Führungsstiles in Unternehmen. In den letzten Jahren haben Historiker sowohl
die Gründe als auch die Effektivität des Marshallplans hinterfragt, bei den
meisten gilt er aber noch immer als gut und sehr erfolgreich.
Texte:
Der Artikel „Der Braunkohlebergbau bei Langau und
Riegersburg“ basiert auf dem Wikipedia Artikel Braunkohletagebau
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© abenteuer-bergbau-at-free.pages.at 03. August 2006